Reit- und Fahrverein Roxel
Neufelder und Rinsche sichern sich den Titel

Münster-Roxel -

Die traditionelle Fuchsjagd der Roxeler Reiter war auch anno 2019 wieder gut besucht. Beim Fuchsschwanzgreifen zeichneten sich die jungen Reiter aus.

Sonntag, 06.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 18:18 Uhr
Eine ausgefuchste Gesellschaft (v.l.): die Fuchsmajore Peter Dickmänken (2018), Lukas Neufelder, Celina Rinsche, Kira Rinsche (2018) und der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Christian Gäher
Eine ausgefuchste Gesellschaft (v.l.): die Fuchsmajore Peter Dickmänken (2018), Lukas Neufelder, Celina Rinsche, Kira Rinsche (2018) und der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Christian Gäher Foto: ann

Der neue Fuchsmajor des Roxeler Reit- und Fahrvereins heißt Lukas Neufelder. Mit seiner roten Schärpe und dem buschigen Fuchsschwanz war der strahlende Sieger beim abendlichen Reiterfest im Restaurant Brintrup nicht zu übersehen. Er tritt damit die Nachfolge von Peter Dickmänken an, der Vorjahressieger war. Bei den Junioren wurde die Nachfolge familienintern geregelt: Celina Rinsche übernahm den Titel von ihrer jüngeren Schwester Kira , die Junior-Fuchsmajorin 2018 geworden war.

Als die Reiter sich am Abend zum Feiern trafen, konnten sie bereits den Tag in der Rückschau erleben: Benedikt Schulze-Dernebockholt hatte die Chronik des Geschehens digital festgehalten. Zu sehen waren bei strahlendem Herbstwetter gut gelaunte Reiter mit ihren Pferden, die sich morgens am Vereinsgelände trafen. Von dort zogen sie mit 35 Pferden, vier Kutschen – ein mit 20 Personen besetzter Planwagen wurde in Ermangelung eines geeigneten Kutschers von einem Trecker gezogen – und zirka 40 Drahteseln zur Vorjahres-Fuchsmajorin Kira Rinsche zum Frühstück.

Nach einem Ritt durch die Felder und Wiesen gab es den obligaten Satteltrunk auf dem Hof der Familie Overhues-Rauße. Nicht nur die Reiter und Kutscher brauchen Pausen, auch die Pferde. Sie müssen beruhigt, getränkt und mit Satteldecken vor Erkältung geschützt werden. Die Mittagspause mit der traditionellen Erbsensuppe gab es beim Fuchsmajor 2018, Peter Dickmänken, beim Reiterverein Havixbeck-Hohenholte. Von da aus ging es auf direktem Weg zum Höhepunkt des Tages: dem Fuchsschwanz-Greifen.

Auch wenn alles unfallfrei über die Bühne gegangen war, hatte sich inzwischen die Zahl der Reiter auf 30 dezimiert. Sie kämpften in drei Gruppen eifrig um die begehrte Trophäe, die sich dann Lukas Neufelder auf dem Rappen „Kaspar“ sichern konnte.

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