Feuerwehr-Löschzug Roxel
Gerätehaus wird in diesem Jahr gebaut

Münster-Roxel -

Beförderungen und Ehrungen standen bei der Generalversammlung der Roxeler Feuerwehr auf dem Programm. Außerdem gab es eine erfreuliche Nachricht . . .

Montag, 06.01.2020, 18:00 Uhr
Löschzugführer Christian Kortmann (hinte,r.), Dirk Hülsken von der Berufsfeuerwehr Münster (l.) und Dirk Becker (3.v.l.), Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes, freuten sich über zahlreiche Beförderungen und Ehrungen bei der Roxeler Feuerwehr.
Löschzugführer Christian Kortmann (hinte,r.), Dirk Hülsken von der Berufsfeuerwehr Münster (l.) und Dirk Becker (3.v.l.), Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes, freuten sich über zahlreiche Beförderungen und Ehrungen bei der Roxeler Feuerwehr. Foto: sn

Nur allzu gerne hätte der Roxeler Löschzug schon zu seinem 110-jährigen Bestehen sein neues Gerätehaus gehabt, sagte dessen Leiter Christian Kortmann bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes. Doch daraus wurde bekanntlich bislang noch nichts. Allerdings hatte Dirk Hülsken von der Berufsfeuerwehr Münster eine gute Nachricht für die Roxeler Wehrleute parat: „In diesem Jahr ist Baubeginn!“

Seit vielen Jahren warten die Kameraden auf ihr neues Feuerwehrgerätehaus an der Tilbecker Straße. Im Juli 2019 war es dann soweit: Der Rat der Stadt Münster gab grünes Licht für eine Investitionssumme von knapp drei Millionen Euro.

Inzwischen sei auch die Detailplanung abgeschlossen, sagte Hülsken bei der Generalversammlung. Er rechne mit einer Fertigstellug im Jahr 2022. Die Arbeit des Löschzuges kann somit unter modernen Bedingungen weitergeführt werden. Allein im vergangenen Jahr gab es 49 Einsätze. „Da waren richtige Klopper mit dabei“, berichtete Hülsken.

„Personen hilflos in der Wohnung“, solche Meldungen gibt es auch in Roxel immer öfter. Sie sind von der Einsatzart Routine. Außergewöhnlich wurde es am 20. März: Am Dingbängerweg schoss ein Fahrer 250 Meter mit seinem Auto durch ein landwirtschaftliches Feld. Er war flüchtig. Am 6. September gab es einen Kellerbrand in der Könemannstraße, der rasch um sich griff. Eine Person musste aus dem zweiten Geschoss gerettet werden.

Am 18. November fiel eine Schmutzwasserpumpe der Stadtwerke aus und sorgte am Rohrbusch für überschwemmte Keller. Am 20. Dezember überschlug sich ein Auto an der Hohenholter Straße. Der Fahrer wurde hinter dem Fahrzeug aufgefunden, auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz.

Der Löschzug habe 39 aktive Kameraden, so Schriftführerin Christine Roters, der Versorgungszug zehn.

Es gab viele Personalien: Björn Koch, Jens Everding, Julian Post, Sebastian Post und Sonja Stephan wurden ebenso verabschiedet wie der Verbindungsmann zur Berufsfeuerwehr, Ludger Kolodzie. Über eine Beförderung zum Brandoberinspektor konnten sich Christian Kortmann und Norbert David freuen. Kevin Hidding ist ab sofort Brandmeister. Marius Weinheimer und Constantin Ackermann wurden zu Hauptfeuerwehrmännern und Mika Pietsch und Jan-Hendrik Horstmöller zu Feuerwehrmännern ernannt. André Rocklage wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Theodor Merschieve und Berthold Hemesath für 50 Jahre. Für die Maibaum-Aufstellung sind zukünftig Heiner Voß und Mika Pietsch zuständig.

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