Orkantief beschert reichlich Strom
Windräder drehten sich rekordverdächtig

Münster-Roxel -

Im Hinblick auf die Energieerzeugung war das Orkan-Wochenende bemerkenswert: Die beiden Anlagen am Rande Roxels erzeugten stolze 193 000 Kilowattstunden Strom.

Dienstag, 11.02.2020, 20:08 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 20:10 Uhr
Drehten sich am Orkan-Wochenende sehr ertragreich: die Windräder am Rande Roxels.
Drehten sich am Orkan-Wochenende sehr ertragreich: die Windräder am Rande Roxels. Foto: sch

Nicht alles, was mit Orkantief „Sabine“ einherging, war bedrohlich. Es gab zumindest auch einen positiven Effekt, den die Mega-Windböen des Tiefs mit sich brachten: Die beiden Windräder der „Unsere Münster-Energie“-Genossenschaft am Rande Roxels produzierten rekordverdächtig viel Strom.

Der mit „Sabine“ verbundene Wind sei für die Energieerzeugung geradezu großartig gewesen, erläuterte Genossenschaftsvorstand Dr. Veit Christoph Baecker auf Anfrage unserer Zeitung. Hätten die Windkraftanlagen am vorausgegangenen Wochenende (1. / 2. Februar) soviel Strom produziert, wie zwölf Familien im Jahr brauchen, so sei es am Orkan-Wochenende gar der Strom für gleich 55 Familien gewesen: Rund 42 500 Kilowattstunden standen an die 193 000 Kilowattstunden gegenüber.

Dabei konnten sich die Windräder gar nicht durchgehend drehen. Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometer pro Stunde mussten sie zur Vermeidung von Schäden an den Rotorblättern stillstehen, berichtete Baecker.

Der Jahresstrombedarf einer Familie wird nach Auskunft des Genossenschaftsvorstands mit etwa 3500 Kilowattstunden veranschlagt.

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