Rasthof Münsterland-Ost
Bezirksregierung lädt zur Anhörung ein

Münster-Roxel -

Vom 20. bis 22. April wird im Freiherr-vom-Stein-Saal der Bezirksregierung Münster eingehend über den geplanten Ausbau des Autobahnrasthofs Münsterland-Ost informiert. Allerdings nicht öffentlich...

Freitag, 28.02.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 18:50 Uhr
Soll mit mehr Stellplätzen ausgestattet werden: die Roxeler Autobahnraststätte Münsterland-Ost.
Soll mit mehr Stellplätzen ausgestattet werden: die Roxeler Autobahnraststätte Münsterland-Ost. Foto: sch

Der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ und das Bundesverkehrsministerium scheinen fest entschlossen, sich über die von der münsterischen Politik und der Bürgerinitiative „Landschaftsschutz Roxel“ wiederholt geäußerte scharfe Kritik im Hinblick auf den Ausbau des Roxeler Autobahnrasthofs Münsterland-Ost hinwegsetzen zu wollen: Schon jetzt kündigt die Bezirksregierung an, dass es vom 20. bis einschließlich 22. April im Rahmen der Planfeststellung ein Anhörungsverfahren geben wird.

Wie bereits berichtet, soll die Rastanlage am Ostrand der Autobahn 1 so ausgebaut werden, dass es dort demnächst 86 (bislang 28) Lkw-Parkplätze sowie 115 (bislang 97) Pkw-Parkplätze gibt. Darüber hinaus soll unter anderem auch eine mehr als 600 Meter lange und bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwand auf der Westseite der Autobahn errichtet werden. Über all das soll beim Anhörungsverfahren detailliert gesprochen und diskutiert werden. Es findet im Freiherr-vom-Stein-Saal der Bezirksregierung Münster am Domplatz 36 statt und ist nicht öffentlich. Allerdings sind neben Behördenvertretern auch Personen eingeladen, die in irgendeiner Weise vom Ausbauvorhaben tangiert sind oder im Vorfeld Einwände erhoben haben.

Am 20. April (Montag) werden gemäß Bekanntmachung der Bezirksregierung von 9 bis 17 Uhr die Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange sowie anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigungen erörtert.

Weiter geht es am 21. April (Dienstag) von 9 bis 17 Uhr mit der themenbezogenen Erörterung von Einwänden, die von Privatleuten im Hinblick auf die Projektplanung erhoben wurden.

Am dritten Tag des Anhörungsverfahrens, dem 22. April (Mittwoch), sollen im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr ebenfalls Einwendungen behandelt werden, die von Privatleuten erhoben wurden. Dazu sind dann allerdings Bürger willkommen, die von der geplanten Grundstücksinanspruchnahme betroffen sind.

Weitere Informationen stellt die Bezirksregierung Münster ab sofort zur Einsicht auf der Internetseite www.brms.nrw.de/go/verfahren unter dem Punkt „Planfeststellung Straße“ zur Verfügung.

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