Abschied von Pfarrer Nooke und Krause-Isermann
Gemeinde dankt für „Engagement und Herzblut“

Münster-West -

Sie sorgten für die seelsorgerische Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Roxel mit Albachten und Bösensell in der jüngeren Vergangenheit. Nun wurden sie verabschiedet: Pfarrer Dr. Christoph Tobias Nooke und Johannes Krause-Isermann

Donnerstag, 04.06.2020, 18:12 Uhr aktualisiert: 05.06.2020, 18:16 Uhr
Sie wurden von der Gemeinde verabschiedet: Pfarrer Dr. Christoph Tobias Nooke (r.) und Johannes Krause-Isermann.
Sie wurden von der Gemeinde verabschiedet: Pfarrer Dr. Christoph Tobias Nooke (r.) und Johannes Krause-Isermann. Foto: pd

Alles andere als gewöhnliche Gottesdienste feierte jetzt die Evangelische Kirchengemeinde Roxel mit Albachten und Bösensell: Es waren die Verabschiedungsgottesdienste von Pfarrer Dr. Christoph Tobias Nooke und Johannes Krause-Isermann. Letzterer kam laut einer Mitteilung der Gemeinde am Pfingstsonntag nach Albachten. Bereits Ende März hatte er seinen Dienst beendete, Wegen der Corona-Pandemie hatte er aber keine Gelegenheit, einen Abschiedsgottesdienst zu feiern.

Viele Gemeindemitglieder kamen in beide Gotteshäuser, um die Pfarrer zu verabschieden. In Roxel wurde in der St.-Pantaleon-Kirche unter Corona-Bedingungen Gottesdienst gefeiert. Susan Rhodenburg, ein Chormitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Roxel, brachte durch ihre Sopranstimme in Soloeinsätzen mit Orgelbegleitung stimmungsvolle Momente in den Gottesdienst.

In Albachten wurde unter freiem Himmel Gottesdienst gefeiert – „bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein“, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Krause-Isermann brachte sich durch die Lesungen und das Fürbittengebet ein. Pfarrer Nooke spannte mit zwei Geschichten den Bogen zur Bedeutung von Pfingsten in seiner Predigt.

Beide Pfarrer bedankten sich zum Schluss bei der Gemeinde für die Aufgeschlossenheit und die gute engagierte Zusammenarbeit.

„Die Gemeinde bedankte sich bei den Geistlichen für das Engagement und Herzblut sowie die Präsenz, die Freundlichkeit und Offenheit in schwierigen Zeiten“, heißt es weiter. Damit waren nicht nur die Zeiten der Corona-Pandemie gemeint, sondern auch die Zeit, die hinter ihnen lagen gerade in Bezug auf den Abriss der Nicolaikirche und der damit verbundenen Trauer. Ein feierlicher Verabschiedungsgottesdienst wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

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