Pilotprojekt am Dingbängerweg
Scheiben sollen das Mähen erleichtern

Münster-Roxel / Mecklenbeck -

Die Stadt erprobt zwischen Roxel und Mecklenbeck den Einsatz von Grasstopp-Platten

Mittwoch, 10.06.2020, 22:54 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 11:48 Uhr
Grasstopp-Platten am Dingbängerweg: Runde Platten aus
Grasstopp-Platten am Dingbängerweg: Runde Platten aus Foto: sch

Manch einem, der in den vergangenen Wochen am Dingbängerweg unterwegs war, dürfte es vermutlich aufgefallen sein: Die Leitpfosten im Grün am Straßenrand sind am Boden von einer runden schwarzen Scheibe aus Kunststoff umgeben. Das hat einen guten Grund: Die Stadt führt dort in diesem Sommer ein Pilotprojekt durch. Bei den Scheiben handelt es sich um Grasstopp-Platten, in Fachkreisen auch als Unkrautteller bekannt.

Nach Auskunft von Roland Tönnis , Leiter des städtischen Straßenbetriebsdiensts, wird in diesen Monaten erprobt, wie gut besagte Platten Beschädigungen sowie dem Zuwachsen von Leitpfosten entgegenwirken können. Bei den turnusgemäß anstehenden maschinellen Mäharbeiten, die mit Fahrzeugen mit Auslegemähern von der Stadt oder auch von Fremdfirmen durchgeführt werden, könne es mitunter zu Beschädigungen kommen, sagt Tönnis.

Die fest auf dem Erdreich aufliegenden Grasstopp-Platten verhindern, dass überbordendes Grün die Pfosten umgibt und sollen damit zugleich das Mähen der Bankette erleichtern. Sie wurden am Dingbängerweg zwischen Roxel und Mecklenbeck sowie im Norden Münsters installiert und stammen von einer Spezialfirma aus Rheda-Wiedenbrück, von der die Stadt laut Tönnis auch ihre Leitpfosten bezieht. „Wir probieren die Platten aus und gucken, wie sich das auswirkt“, sagt der Straßenunterhaltungsfachmann von städtischen Tiefbauamt. Bewährten sie sich, dann könnten sie sukzessive im gesamten münsterischen Stadtgebiet zum Einsatz kommen.

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