Versteckte Stadtteilautos in Roxel
Auf dem Parkdeck kaum zu sehen

Münster-Roxel -

Geht es nach den Vorstellungen der FDP, dann soll dafür gesorgt werden, dass die Stadtteilautos im Herzen Roxels besser platziert werden: Bislang fallen sie den Bürgern kaum auf.

Dienstag, 28.07.2020, 20:56 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 17:30 Uhr
Nur wer auf dem Parkdeck ist, kann die Stadtteilautos gut sehen. Von der Schulte-Hermann-Straße aus, fallen sie so gut wie gar nicht auf. Das möchte die FDP möglichst geändert wissen.
Nur wer auf dem Parkdeck ist, kann die Stadtteilautos gut sehen. Von der Schulte-Hermann-Straße aus, fallen sie so gut wie gar nicht auf. Das möchte die FDP möglichst geändert wissen.

„Diese beiden Mietwagen sind wahrlich gut versteckt.“ FDP-Bezirksvertreter Peter Koch-Tölken bedauert, dass die Fahrzeuge des Anbieters „Stadtteilauto“ auf dem oberen Parkdeck an der Schulte-Hermann-Straße in Roxel kaum sichtbar sind. Er möchte sich deshalb für einen Standortwechsel einsetzen.

„Wenn wir schon im Ortsteil eine der fast 60 Stationen des Anbieters haben, dann sollte sie ins Bewusstsein möglicher Nutzerinnen und Nutzer rücken“, findet auch Julius Buhr , Vorsitzender des FDP-Ortsverbands West. Koch-Tölken will laut einer Pressemitteilung deshalb die Stadtverwaltung prüfen lassen, ob nicht auf dem gegenüberliegenden Parkplatz am K+K-Markt die Möglichkeit besteht, die beiden Autos „wesentlich sichtbarer bereit zu stellen“.

Jörg Berens, FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Münster, hatte sich bei einem Ortstermin über die wenig befriedigende Situation informiert. „Wenn wir die Mobilitätswende ernst nehmen wollen, dann ist die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen, wie sie bereits rund 6000 Menschen in unserer Stadt bei Bedarf praktizieren, dafür ein wichtiger Baustein.“

Berens, Koch-Tölken und Buhr stimmen darin überein, dass angesichts der wachsenden Bedeutung des Carsharings im Rahmen der Mobilitäts-Überlegungen vieler Menschen eine öffentlichkeitswirksamere Platzierung der Fahrzeuge – wie andernorts auch in Münster – wünschenswert wäre. Peter Koch-Tölken will dazu nun einen Gedankenanstoß geben.

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