Wollen Roxel voranbringen: Angela Stähler und Nils Schappler
Gesamtschule und Nordumgehung

Münster-Roxel -

Mit engagierter Arbeit und klaren Zielen wollen sie sich auch nach der Kommunalwahl 2020 für ihren Heimatort Roxel einsetzen: Angela Stähler und Nils Schappler gehen für die CDU ins Rennen.

Freitag, 04.09.2020, 23:52 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 17:26 Uhr
Wollen im Heimatort Roxel christdemokratische Akzente setzen: Angela Stähler und Nils Schappler.
Wollen im Heimatort Roxel christdemokratische Akzente setzen: Angela Stähler und Nils Schappler. Foto: sch

„Wir sind mehr als zuversichtlich, dass das klappt!“ CDU-Ratsfrau Angela Stähler (54) und Bezirksvertreter Nils Schappler (42) sind guten Mutes, dass ihr Heimatstadtteil Roxel zum Standort von Münsters dritter städtischer Gesamtschule wird. Derzeit befasse sich die Bezirksregierung mit dem Thema. Voraussichtlich im Herbst werde es eine Entscheidung geben, meint das christdemokratische Duo, das im Zeichen der Kommunalwahl in Roxel um Wählerstimmen kämpft.

Keinen Zweifel gibt es für die beiden, dass der bestens ausgestattete Schulcampus an der Tilbecker Straße ideale Voraussetzungen für das Gesamtschulprojekt bietet. Münsters Westen wachse, und da mache es absoluten Sinn, im Stadtbezirk auch eine Gesamtschule zu verorten, meint Nils Schappler. Er weiß wovon er spricht: Bereits seit 2014 gehört der verheiratete Bauingenieur, der Vater von vier Kindern ist, der Bezirksvertretung West an. In der Roxeler Ortsunion ist er Vize-Vorsitzender.

Angela Stähler wiederum ist stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster und bereits seit 2013 Mitglied des Gremiums. „Ich möchte unser schönes Roxel gerne weiter im Rat vertreten“, sagt die verheiratete Mutter dreier Kinder. Zusammen mit Schappler plädiert sie dafür „unser schönes Roxel“ nachhaltig und mit Augenmaß zu entwickeln.

Im Zeichen grassierender Wohnungsnot müsse auch im Stadtteil neuer Wohnraum geschaffen werden. Allerdings behutsam und unter Berücksichtigung aller Wohnformen. Junge Familien und nicht zuletzt auch engagierte Ehrenamtler müssten im Ort gehalten werden, statt notgedrungen in Nachbarkommunen umsiedeln zu müssen. Allerdings müsse der Mix in den drei geplanten Roxeler Baugebieten stimmen, es dürfe dort nicht nur Mehrfamilienhäuser geben.

Auch wenn es von Seiten der Grünen Gegenwind gebe, stehe die CDU nach wie vor zum Bau der bereits geplanten Nordumgehung, versichert Angela Stähler. Roxel soll vom Durchgangsverkehr entlastet und nach der Verwirklichung der Ortsumgehung innerörtlich verkehrsberuhigt werden. Dafür müsse ein Konzept erarbeitet werden. Werde der Grundstückserwerb für die Nordumgehung zügig über die Bühne gebracht, dann könne diese bis zum Jahr 2025 fertig werden, meint Nils Schappler.

Ebenfalls am Herzen liegt den CDU-Politikern, dass in Roxel das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr verbessert wird: Höhere Taktung der Busse, direkte Nachtbusverbindung und Regionalbahntaktung 20 Minuten sind die dazugehörigen Stichworte.

Damit der Gefahrenpunkt „Autobahnbrücke Am Rohrbusch“ entschärft werden kann, wollen Stähler und Schappler sich für den Bau einer zusätzlichen Radfahrer- und Fußgängerbrücke vom Nottulner Landweg über die Autobahn einsetzen. Darüber hinaus soll der Radweg an der Roxeler Straße ausgebaut und durchgehend mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet werden.

Für Radfahrer hat das CDU-Duo eine frohe Kunde: Bei einem Gespräch, an dem vor wenigen Tagen Vertreter von Stadt, Straßen NRW, der Deutschen Bahn und der Roxeler Christdemokraten teilnahmen, wurde über den Lückenschluss am Bahnübergang Tilbecker Straße verhandelt. Dabei sei endlich eine Lösung des vielbeklagten Problems gefunden worden: Der Landesbetrieb Straßen NRW wird bis 2022 die Planung übernehmen. Und bis zum Jahr 2024 soll die Radweglücke am Bahnübergang beseitigt sein. „Das ist fünf Jahre früher als bislang vorgesehen“, freut sich Angela Stähler. Keinen Hehl macht sie daraus, dass die CDU das Projekt gerne zügiger bewältigt gesehen hätte.

Da Roxel wieder einen funktionstüchtigen Bahnhof hat, machen Stähler und Schappler sich dafür stark, in dessen Umfeld weitere Flächen für Gewerbe, Büros und Wohnungen zu erschließen. Vorstellen können sie sich in diesem Zusammenhang auch, den beengten Recyclinghof umzusiedeln und diesen damit auch für Albachtener interessant zu machen.

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