Liberale befürworten Bau der Nordumgehung
Durchgangsverkehr im Roxeler Zentrum bereitet FDP Sorgen

Münster-Roxel -

Bei dem keineswegs unumstrittenen Thema sind sich Roxels FDP-Politiker mit ihren CDU-Kollegen einig: Auch sie fordern den Bau einer Umgehungsstraße für den münsterischen Stadtteil.

Freitag, 11.09.2020, 23:03 Uhr aktualisiert: 14.09.2020, 17:41 Uhr
Sprechen sich für den Bau der Roxeler Nordumgehung aus: die FDP-Politiker Peter Koch-Tölken (l.) und Julius Buhr.
Sprechen sich für den Bau der Roxeler Nordumgehung aus: die FDP-Politiker Peter Koch-Tölken (l.) und Julius Buhr.

„Der Autoverkehr durch Roxels Zentrum wird nicht weniger. Er ist eher noch gestiegen“, meinen die Vertreter der Roxeler FDP : Bei dem Blick auf die Roxeler Straße beschleicht Bezirksvertreter Peter Koch-Tölken sowie den FDP-Ortsvorsitzenden Julius Buhr die Sorge, dass sich dies in den nächsten Jahren auch nicht ändern werde, wenn die Nordumgehung jetzt nicht gebaut werde.

Baurecht bestehe seit 2009, erläutert Koch-Tölken in einer Pressemitteilung. Nachträgliche Forderungen nach Verbreiterung des Fahrradstreifens seien durch die Verwaltung eingeplant worden. Zudem habe die Landesregierung in Person ihres Verkehrsministers eine Kostenübernahme zugesagt. Dafür allerdings müsse die Stadt zunächst in Vorleistung treten.

„Vorteilhaft wäre der Bau der Nordumgehung auch für den Wohnungsmarkt in Roxel“, meint Roxels FDP-Ortsvorsitzender Buhr. Entlang der Umgehung könnten rund 3,5 Hektar Bauland entstehen: „Die Flächen wären in Hinblick auf die bestehende Bebauung leicht erschließbar.“ Beide Liberalen hoffen nun, dass das Projekt „Nordumgehung“ in der neuen Legislaturperiode ernsthaft angegangen wird.

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