Antwort zum Radweg Tilbecker Straße
Lückenschluss soll ab 2024 realisiert werden

Münster-Roxel -

Freude bei Roxels Sozialdemokraten: Die fehlende Verbindung der Radewege entlang der Tilbecker Straße im Bereich des Bahnübergangs soll in absehbarer Zeit beseitigt werden. Das kündigt die Verwaltung an.

Montag, 18.01.2021, 23:49 Uhr
Elke Kraut-Kleinschmidt und Philipp Hagemann – hier bei einem Vor-Ort-Termin vor der Corona-Pandemie – freuen sich darüber, mit ihrem Antrag zu Radweg-Lückenschluss an der Tilbecker Straße Gehör gefunden zu haben.
Elke Kraut-Kleinschmidt und Philipp Hagemann – hier bei einem Vor-Ort-Termin vor der Corona-Pandemie – freuen sich darüber, mit ihrem Antrag zu Radweg-Lückenschluss an der Tilbecker Straße Gehör gefunden zu haben.

„Der Lückenschluss des Radwegs auf der Tilbecker Straße in Richtung Schapdetten kommt!“: Über eine positive Antwort an die Bezirksvertretung (BV) Münster-West zu einem von der SPD im Mai 2020 gestellten Antrag auf den beidseitigen Ausbau des Radwegs in Höhe des Bahnübergangs freut sich Bezirksvertreterin Elke Kraut-Kleinschmidt . Die Sozialdemokratin hatte im vergangenen Jahr – wie berichtet – in der BV West den entsprechenden Antrag gestellt.

Gleichzeitig hatte der Roxeler SPD-Ratsherr Philipp Hagemann dem Landesbetrieb Straßenbau einen Fragenkatalog zum Thema Sperrung der L 843 im Rahmen der Fahrbahnsanierung vorgelegt und in diesem Zusammenhang auch die Frage nach dem Lückenschluss des Radweges gestellt. „Wir haben uns die Situation vor Ort angeschaut und dringenden Handlungsbedarf gesehen. Um den Gefahrenpunkt am Bahnübergang zu entschärfen, ist eine beidseitige Weiterführung des Radwegs notwendig“, erläutert Hagemann in einer Pressemitteilung.

Die Antwort auf den SPD-Antrag liegt der BV West nun schriftlich vor. Nach Auskunft der Stadtverwaltung wird der Landesbetrieb Straßen NRW Finanzmittel für die vorzeitigen Planungen bereitstellen. Die Deutsche Bahn AG wird die Planungen fachlich begleiten, einschließlich der Auftragsvergabe an ein Fachbüro. Nach den abgeschlossenen Genehmigungsplanungen, die zirka zwölf bis 18 Monate dauern können, ist ab dem Zeitraum 2023/24 mit dem Vorliegen des Baurechts zu rechnen, sodass der durchgängige Ausbau des Radwegs im Bereich des Bahnüberganges dann ab 2024 stattfinden kann.

„Das ist eine gute Nachricht,“ so die beiden sozialdemokratischen Politiker. „Gerade in Zeiten, in denen wir eine Verkehrswende wollen und alternative Mobilitätskonzepte unterstützen, ist diese Maßnahme wichtig, da das Radwegenetz hier noch viel sicherer wird und ein Gefahrenpunkt beseitigt wird.“ Das bedeute für Anwohner und Pendler, die diese Strecken regelmäßig nutzten, eine echte Verbesserung. Auch Freizeitradler oder Radrennsportler profitierten davon. „Daher wünschen wir uns, dass so schnell wie möglich mit den Planungen begonnen wird und der Ausbau ohne Verzögerung realisiert werden kann“, heben Kraut-Kleinschmidt und Hagemann hervor.

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