Radsportler bitten SPD um Unterstützung
Ein Pumptrack aus Beton für Roxel

Münster-Roxel -

MTB-Sportler trainieren gerne auf herausfordernden Pisten. Kein Wunder deshalb, dass sie sich auch in Roxel eine solche Trainingspiste wünschen.

Dienstag, 23.03.2021, 21:24 Uhr aktualisiert: 23.03.2021, 21:30 Uhr
Radsportbegeisterte trugen ihren Wunsch, in Roxel einen Pumptrack anzulegen, den SPD-Ortvereinsvorsitzenden Elke Kraut-Kleinschmidt (3.v.r.) und Philipp Hagemann (6.v.r.) vor.
Radsportbegeisterte trugen ihren Wunsch, in Roxel einen Pumptrack anzulegen, den SPD-Ortvereinsvorsitzenden Elke Kraut-Kleinschmidt (3.v.r.) und Philipp Hagemann (6.v.r.) vor. Foto: Lingemann

Eine Sportfläche für Radsportler zu finden, die gleichermaßen Jung und Alt fasziniert, also den kleinkindlichen Roller- oder Laufrädchen-Benutzer ebenso wie den erwachsenen „Fast-Profi“, der ein anspruchsvolles Gelände erwartet, ist nicht so schwierig. Das denkt zumindest eine Gruppe von jugendlichen und erwachsenen Radsport-Begeisterten, die sich jetzt in Roxel zusammengefunden haben.

Freizeitsportler Marc Weßling hatte sich ein wenig umgehört und Gleichgesinnte gefunden. Er schätzt die Zahl der spontanen Interessierten auf 20 bis 30 Personen. Dabei sind das keineswegs nur eingeschworene Freaks, sondern auch junge Familien, bei denen Eltern und Kinder das gleiche Hobby teilen: MTB. Es ist die Abkürzung für das Mountainbike, das zwar ein Fahrrad ist, aber mit einem x-beliebigen Drahtesel nicht viel zu tun hat. Es ist eine sehr sportliche Variante der Leeze, die speziell für unwegsames Gelände und Steigungen kon-struiert ist.

Eine normale Straße im Münsterland ist keine sportliche Herausforderung, da braucht es etwas mehr Kitzel. Den genau schafft ein Pumptrack, eine gewundene Huckelpiste, auf der man auf engstem Raum Ausdauer, Konzentration, Kraft und Fahrtechnik trainieren kann.

Ein Pumptrack aus Beton für Roxel, das ist der Wunsch, der an den SPD-Ortsvorsitzenden und Ratsherrn Philipp Hagemann und die stellvertretende Vorsitzende Elke Kraut-Kleinschmidt herangetragen wurde. Die Mitglieder im Sportausschuss ihrer Fraktion stehen dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüber. Sie glauben an die politische Unterstützung, umso mehr, als auch Corona die Notwendigkeit niedrigschwelliger, nicht vereinsgebundener, individueller Sportangebote im öffentlichen Raum deutlich gemacht habe.

Für eine Realisierung müsse die Stadtverwaltung die Standortfrage klären und auch über die Größe beziehungsweise die Kosten eines Pumptrack-Projekts entscheiden, so die SPD-Politiker.

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