Schulfarm auf dem Bauernhof
Land-Feeling auf der Schulfarm

Münster-Sprakel -

Die Schüler der Dreifaltigkeitsschule sind regelmäßig auf ihrer Schulfarm in Sandrup. Sie erleben Natur hautnah und erhalten Einblicke in die Abläufe in der Landwirtschaft und auf einem Hof.

Montag, 04.06.2018, 18:00 Uhr

Island-Pony Merlin ist neu auf der Schulfarm in Sandrup. Schulleiter Jörg Niehues (2.v.r.) freut sich über die Verstärkung, die Andreas Horstkötter (l.) ermöglichte.
Island-Pony Merlin ist neu auf der Schulfarm in Sandrup. Schulleiter Jörg Niehues (2.v.r.) freut sich über die Verstärkung, die Andreas Horstkötter (l.) ermöglichte. Foto: kaj

Jeder seiner 293 Schüler, erzählt Jörg Niehues, Leiter der Dreifaltigkeitsschule, verbringe einen Tag pro Monat auf der Schulfarm. Schulfarm nennt sich das bemerkenswerte Projekt, das auf dem Hof von Bernd Harbert in Sandrup angesiedelt ist.

Vormittags gibt es für die Kinder unterschiedliche Aktivitätsmöglichkeiten: Landwirtschaft, Garten und Haus, Tiere (versorgen und reiten), Bauspielplatz sowie kochen stehen zur Auswahl. Der Nachmittag könne frei gestaltet werden, erläutert der Schulleiter, der seinen Schülern Natur erlebbar macht und ihnen hautnah Einblicke in die Abläufe in der Landwirtschaft und auf einem Hof ermöglicht.

Die Kinder sind draußen, immer in Bewegung. In einem Scheunentrakt ist eine Küche untergebracht, denn die Schüler versorgen sich selbst und kochen für die ganze Mannschaft. Jörg Niehues hat die Farm über etliche Jahre aufgebaut, seit 2012 läuft das Ganze als Projekt „Schulfarm“. Die Kinder haben sogar ein Tipi auf der Wiese an der Aa stehen.

Merlin heißt der neue fünfjährige Islandpony-Wallach, der das Pferdeteam verstärkt. Ohne finanzielle Unterstützung ließe sich die Anschaffung nicht verwirklichen. Andreas Horstkötter, Leiter des Beratungscenters Kinderhaus der Sparkasse Münsterland-Ost, ist eingesprungen wie schon beim Round-Pen (Longierzirkel) im Vorjahr. Er unterstützt das Schulfarm-Projekt aus Überzeugung: „Ich finde es wunderbar, dass die Kinder auf der Schulfarm regelmäßig mit anpacken, Tiere hautnah erleben sowie versorgen.“ Diese Erlebnisse forderten und förderten Kinder auf ganz vielfältige Weise.

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