Heimatverein bereitet Fest am 7. Oktober vor
Fleißige Hände flochten schon mal den großen Erntekranz

MÜNSTER-SPRAKEL -

Der eine griff zur Sense, die anderen flochten und schmückten: Auf dem Heimathof entstand ein herbstliches Wahrzeichen.

Montag, 10.09.2018, 22:10 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 22:10 Uhr
Bei strahlendem Sonnenschein entstand in der malerischen Kulisse des Sandruper Heimathofs der Erntekranz aus Weizenähren.
Bei strahlendem Sonnenschein entstand in der malerischen Kulisse des Sandruper Heimathofs der Erntekranz aus Weizenähren. Foto: kaj

Strahlender Sonnenschein, gute Laune und handwerkliches Geschick  waren die passenden Zutaten, die garantierten, das der Erntekranz fürs Heimathaus gelingen würde. Der Heimatverein Sandrup-Sprakel-Coerde fertigt jedes Jahr ein paar Wochen vor seinem Erntefest – quasi zur Einstimmung – den Kranz, der dann den Giebel des Heimathauses ziert, wenn auf der malerischen Anlage gefeiert wird.

Monika Gausepohl , Elfriede Bergmann, Heike Kukla-Averbeck, Uschi Bölling und Marta Scheltrup legten beim Erntekranz gemeinsam mit Hand an: Jeder Griff saß, jede wusste, was sie zu tun hatte – und so wuchs der Kranz aus Weizenähren zügig. Alfred Bölling , Vorsitzender des Heimatvereins, hatte das Getreide im Vorfeld auf einer Fläche von Gut Kinderhaus mit der Sense geschnitten, Helmut Wilken hatte gehakt und aufgebunden. So lagen die Bündel zur Verarbeitung bereit.

Weißkohlernte

Die Aktiven des Heimatvereins freuen sich auf das Erntefest, das am 7. Oktoter gefeiert wird. Auftakt ist um 14 Uhr. Das Motto lautet in diesem Jahr „Trecker, Ackerwagen und Kappesschaber“. Thema der Veranstaltung ist die Weißkohlernte: „Wer im Sommer Kappes anbaut, hat im Wintersauerkraut“. Wie das gelingt, soll beim Erntefest auf dem Heimathof, Max-Klemens-Kanal 141h, gezeigt werden. „Jeder, der Gutes im Schilde führt, ist auf unserem Heimathof willkommen und damit gleichzeitig zum Mitmachen in der Brauchtumspflege eingeladen“, sagt Alfred Bölling.

Seit 1985 hätten schon über 30 000 Besucher die Hofanlage, die urkundlich erstmals 1671 erwähnt wurde, kennengelernt. Mitglieder und Heimatfreunde sind auf dem Hof immer willkommen, unterstreicht Bölling. Bei Gruppen wird um Anmeldung, ✆ 21 12 95, gebeten.

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