Leprahilfe Sprakel
Adventsgestecke waren der Renner

Münster-Sprakel -

Der Andrang im Marienheim war groß: Die Ehrenamtlichen der Leprahilfe hatten dort zum traditionellen vorweihnachtlichen Leprabasar eingeladen.

Sonntag, 02.12.2018, 19:00 Uhr
Die Mitglieder des Kreises Leprahilfe konnten auch in diesem Jahr wieder auf einen erfolgreichen Basar blicken, denn die Tische im Marienheim waren abends nahezu leer.
Die Mitglieder des Kreises Leprahilfe konnten auch in diesem Jahr wieder auf einen erfolgreichen Basar blicken, denn die Tische im Marienheim waren abends nahezu leer. Foto: cro

Anfangs waren die Tische im Marienheim proppenvoll. Doch das änderte sich schnell, denn der Basar des Kreises Leprahilfe Sprakel ist beliebt. Insbesondere Gestecke und Adventskränze werden meist als Erstes verkauft. „Auch in diesem Jahr hatten wir rund 30 Kränze und 25 Gestecke”, so Ursula Vierhaus, Mitglied des Leprakreises.

Während die Besucher gleich an zwei Tagen zwischen gefilzten Hüten, Weihnachtskarten, Dekorationen und Körnerkissen stöberten, beobachteten die Organisatorinnen einen besonderen Trend: „In diesem Jahr sind vor allem selbst gestrickte Socken sehr beliebt.” So mancher habe sich schon ein Paar weit im Voraus reserviert.

Gerade das Traditionelle erfreute sich noch immer großer Beliebtheit. „Die klassischen Gestecke mit roten Kerzen sind noch immer der Renner”, so Dagmar Müller, ebenfalls Mitglied im Kreis Leprahilfe. Dabei hatten die rund 15 Mitglieder nahezu das ganze Jahr gemeinsam gehandarbeitet, um genug Vorrat an Schals und Socken zu schaffen. „Jeder trägt seinen Teil zum Gelingen bei”, sind sich die Frauen einig. Auch eine Menge Kuchenspenden seien wieder eingegangen. „Da können sich die Gäste stärken, und so mancher nimmt auch das ein oder andere Stückchen mit nach Hause.”

Bereits der erste Tag war ein voller Erfolg: „Am Ende waren die Tische nahezu leer, das hatten wir uns gewünscht”, freut sich Dagmar Müller. Mehrere Hundert Gäste seien am Wochenende gekommen.

Dass der Basar nicht nur eine liebgewonnene Tradition ist, sondern für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe noch immer von großer Bedeutung ist, betonte Franz Tönnes von deren Büro in Münster: „Es ist nach wie vor unglaublich wichtig, dass wir von den Frauen unterstützt werden. Sonst wäre unsere Arbeit nicht möglich.” Noch immer seien weder Lepra noch Tuberkulose ausgerottet. „In Deutschland ist die Vorsorge zwar wirklich gut, aber es gibt auch Länder, in denen die medizinische Versorgung nicht gesichert ist.”

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