St. Marien und St. Josef übernimmt neue Kita in Sprakel
Gemeinde übernimmt neue Kita

Münster-Sprakel -

Die Gemeinde St. Marien und St. Josef ist Träger der neuen Übergangs-Kita am Holunderweg. Dort wird es zwei Gruppen für 30 Kinder geben. Nach zwei Jahren ist ein Umzug in die dauerhafte Kita (vier Gruppen) im Baugebiet Sprakel-Ost vorgesehen.

Freitag, 26.04.2019, 20:00 Uhr
Hinter den Kita-Containern wird das nach Westen ausgerichtete Außenspielgelände für die zweigruppige Einrichtung angelegt.
Hinter den Kita-Containern wird das nach Westen ausgerichtete Außenspielgelände für die zweigruppige Einrichtung angelegt.

Die Gemeinde St. Marien und St. Josef ist Träger der neuen Kita am Holunderweg. Pfarrer Ulrich Messing freut sich über diese Entscheidung, die von den Gremien der Stadt, dem Bistum und dem Pfarrgemeinderat unterstützt worden ist. Die neue Kita wird zum 1. August an den Start gehen.

Der Standort am Holunderweg ist eine Interimslösung für die nächsten zwei Jahre. Anschließend ist der Umzug in eine dauerhafte Kita im Baugebiet Sprakel-Ost vorgesehen, ebenfalls in Trägerschaft der Gemeinde.

Den Zuschlag im Rat erhielt die Gemeinde im April. An diesem Wochenende beginnt die offizielle Bewerbungsfrist für künftige Mitarbeiter des Kita-Teams. Doch schon vorher seien erste Bewerbungen eingegangen, berichtet Pfarrer Ulrich Messing. Die Frist endet am 12. Mai. Vorgesehen sei, die Leitungsstelle sehr zügig zu besetzen, „damit wir zusammen die weiteren Dinge angehen können“, so Messing. Fünf Personen insgesamt werden für die neue zwei­gruppige Kita eingestellt. 30 Kinder können aufgenommen werden: Es werde eine Gruppe mit Kindern unter drei Jahren geben und eine mit Ü-3-Kindern, erläutert der Pfarrer. Der Kita-Navigator sei bereits geschaltet.

Bis zum 1. August muss die Gemeinde nun nicht nur das Kita-Team zusammengestellt haben, sondern auch die Inneneinrichtung der Kita-Container. Sie enthalten eine Basiseinrichtung und werden in den nächsten Wochen erst noch aufgestellt. Die Gemeinde muss sich also zum Beispiel um eine Küche kümmern und auch um die Außenanlagen. Das Essen wird von einem Caterer geliefert werden.

Ulrich Messing betrachtet das in puncto Zeitplan ambitionierte Projekt positiv und vertraut auf die Arbeitsgruppe in der Gemeinde und bei der Zentralrendantur.

Die Interims-Kita ist auf zwei Jahre angelegt, dann soll es mit einer dauerhaften Kita im neuen Baugebiet Sprakel-Ost, das von der Firma Holz entwickelt wird, weitergehen. Dort wird es sich um eine Vier-Gruppen-Kita handeln. Die Gemeinde übernimmt die Trägerschaft der neuen Kita in Sprakel auch „zur Sicherstellung der pastoralen Grundversorgung“, wie Gisela Niehues vom Bistum Münster erläutert. Die Gemeinde St. Marien und St. Josef ist künftig an drei Standorten vertreten: in Kinderhaus am Pastors­esch sowie in Sprakel an der Straße Im Draum und zunächst am Holunderweg.

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