Versammlung des Heimatvereins
Mehr Unterstützung der Stadt gefordert

Münster-Sprakel -

Es liegt ein arbeitsreiches Jahr hinter den Mitgliedern des Heimatvereins Sandrup-Sprakel-Coerde: Die Präsentationsstände auf dem Heimathof mussten neue Dächer bekommen. Der Speicher brauchte Farbe an Tür, Luke und Fenstern und auch die Wiesen mussten mit neuen Eichenpfosten eingefasst werden, damit die Tiere nicht ausbüxen.

Montag, 06.05.2019, 18:02 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 18:27 Uhr
Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins ließ der Vorstand nicht nur das arbeitsreiche Jahr noch einmal Revue passieren, sondern berichtete auch von den geplanten Aktivitäten.
Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins ließ der Vorstand nicht nur das arbeitsreiche Jahr noch einmal Revue passieren, sondern berichtete auch von den geplanten Aktivitäten. Foto: Claus Röttig

Hinzu kamen zahlreiche Veranstaltungen, an denen sich auch viele Vereine beteiligten. Die Mitstreiter im Verein unterstützten den Vorsitzenden Alfred Bölling tatkräftig. Dafür bedankte sich dieser bei der Jahreshauptversammlung ausdrücklich. „Das ist allein ein Gemeinschaftswerk, ohne die tolle Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.“

Auch generell war der Terminkalender am Max-Clemens-Kanal voll: Osterfeuer, Abschlusstreffen des Kindergartens St. Marien oder das beeindruckende Erntefest, das in diesem Jahr unter dem Motto „Vom Kappes zum Kohl“ stand, waren nur einige der Höhepunkte. Auch Schatzmeister Karsten Bölling freute sich über die vielen Aktivitäten, schlug aber auch kritische Töne an: „Es wäre unser Wunsch, wenn der Rat der Stadt auch einmal den Blick auf Münsters Norden richten würde.“ Denn man leiste im Heimathof intensive Kulturarbeit, die nun einmal auch ins Geld gehe. „Wir wollen aber auch nicht den Beitrag erhöhen, denn wir sind ganz sicher kein Exklusivverein.“

Nach dem Kassenbericht stand noch der Blick auf das kommende Jahr auf der Tagesordnung: „Wir werden sicher einige Baumaßnahmen an den Fenstern durchführen. Ebenso soll ein Defibrillator installiert werden und aufgrund des neuen Radweges werden wir eine Anlaufstation für E-Bikes mit Ladestation“, verriet der Vorsitzende. Für die Mitglieder hatte er noch ein besonderes Schmankerl dabei, das jeder beim Betreten des Gartens auf einer Schubkarre sehen konnte: Eine Dohle hatte es sich in dem Steigerkamin gemütlich gemacht und ihr Nest gebaut. Aus über 300 Hölzern war das Nest entstanden, das nun säuberlich abgebaut wurde und einigen Respekt für die Baukunst erhielt.

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