Bahnhof Sprakel
Grüne begrüßen Studie zum barrierefreien Ausbau

Münster-Sprakel -

Die Grünen begrüßen das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zum Sprakeler Haltepunkt. Wie berichtet schlägt die Stadt dort eine Unterführung mit beidseitigen Aufzügen und Treppen mit Kosten von rund 3,76 Millionen Euro vor.

Samstag, 29.06.2019, 06:00 Uhr
3,76 Millionen Euro würde laut Machbarkeitsstudie der Stadt eine Unterführung mit beidseitigen Aufzügen und Treppen am Sprakeler Bahnhof kosten.
3,76 Millionen Euro würde laut Machbarkeitsstudie der Stadt eine Unterführung mit beidseitigen Aufzügen und Treppen am Sprakeler Bahnhof kosten. Foto: Katrin Jünemann

Die Grünen Münster-Nord freuen sich über das positive Ergebnis, das bei der Machbarkeitsstudie der Stadt Münster zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Sprakel hervorgegangen ist.

Wie berichtet schlägt die Stadt dort eine Unterführung mit beidseitigen Aufzügen und Treppen mit Kosten von rund 3,76 Millionen Euro vor. Laut Pressemitteilung der Grünen werde nun von einem externen Büro geprüft, ob diese Variante umgesetzt werden kann. Ratsherr Carsten Peters , verantwortlich für Verkehr und Wirtschaft, lobt die Entscheidung: „Sprakel ist ein Stadtteil, dessen Bevölkerung in den nächsten Jahren mit mehreren Neubaugebieten weiter wachsen wird. Die Sprakeler Straße ist schon jetzt zu Hauptverkehrszeiten überlastet.“

In Sprakel sorgt der Bahnhof schon lange für Unzufriedenheit. Wer aus Richtung Münster kommt, muss mehr als 700 Meter durch eine südlich gelegene Unterführung in Kauf nehmen. Viele nutzten in der Folge den nicht erlaubten Weg durch das abgesenkte Gleisbett, auch im Dunkeln, so die Grünen. Die Grünen hoffen, dass die Stadt Münster ein Auge darauf hat, dass ausreichend Abstellplätze für Fahrräder geschaffen werden. Diese sind aktuell noch ausreichend, heißt es in der Pressemitteilung der Grünen. Der Bedarf werde aber wachsen. Zusätzlich müsse kurzfristig für eine bessere Beleuchtung an der Seite des Bahnhofs, südlich des Raiffeisen-Marktes, gesorgt werden: Ein Teil des Weges sei im Dunkeln nicht sicher passierbar.

„Wir wissen, dass die Bauarbeiten aufgrund von notwendigen Prüfungsverfahren und der anschließenden Umsetzung mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen werden“, ist sich Peters bewusst. Es sei Anliegen der Grünen, so schnell wie möglich dafür zu sorgen, dass etwas passiere.

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