Neues Feuerwehrhaus für Sprakel
Neubau für den Löschzug Sprakel

Münster-Sprakel -

Am Ortseingang soll das neue Feuerwehrhaus für Sprakel entstehen.

Dienstag, 27.08.2019, 19:00 Uhr
Das Feuerwehrhaus Handorf ist Vorbild für den Neubau des Feuerwehrhauses für den Löschzug Sprakel.
Das Feuerwehrhaus Handorf ist Vorbild für den Neubau des Feuerwehrhauses für den Löschzug Sprakel. Foto: spe

Die Spatzen, die es in Sprakel glücklicherweise noch gibt, pfiffen es schon länger von den Dächern. Jetzt ist es offiziell: Der Löschzug Sprakel erhält ein neues Feuerwehrhaus.

Der erste Schritt wird schon in den nächsten beiden Monaten gemacht: Der Errichtungsbeschluss zum Neubau steht auf der Tagesordnung der politischen Gremien. Der Startschuss fällt am 3. September in der Bezirksvertretung Nord und im Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen, weitere Ausschüsse folgen, bevor der Rat der Stadt Münster am 9. Oktober entscheidet.

Gebaut werden soll das neue Feuerwehrhaus am Sprakeler Ortseingang auf dem Grundstück an der Ecke Schlusenweg / Sprakeler Straße – sozusagen gegenüber vom „Sandruper Baum“. Das Feuerwehr-Grundstück wird knapp 2500 Quadratmeter groß sein.

Am Ortseingang Sprakels soll das Feuerwehrhaus gebaut werden.

Am Ortseingang Sprakels soll das Feuerwehrhaus gebaut werden. Foto: Katrin Jünemann

Mit dem Errichtungsbeschluss wird die Verwaltung nun beauftragt, einen Bauzeitenplan zu entwickeln und einen Baubeschluss vorzulegen. Dann kann es losgehen.

2,16 Millionen Euro sind für den Neubau veranschlagt. Ist der Löschzug Sprakel dort eingezogen, soll sich das städtische Amt für Immobilienmanagement um die weitere Nutzung des Grundstücks des alten Feuerwehrhauses an der Nienberger Straße kümmern.

Der Löschzug Sprakel ist seit 1971 in dem Feuerwehrhaus an der Nienberger Straße untergebracht. Sämtliche Installationen seien „aufgrund ihrer Überalterung abgängig“, heißt es in der Vorlage zum Neubau. Verbindliche Normen zu Raumgrößen und technischer Ausstattung habe es seinerzeit nicht gegeben. Dass Frauen zur Feuerwehr gehören könnten, war vor knapp 50 Jahren noch kein Thema: Duschen, Sanitäranlagen und Umkleiden für Frauen gibt es nicht. Alle Umkleiden sind in der Fahrzeughalle untergebracht.

Künftig soll der Löschzug Sprakel eine Sonderaufgabe „im Bereich der mobilen Löschwasserversorgung“ übernehmen. Das war bisher nicht möglich, weil der Platz für ein drittes Einsatzfahrzeug am alten Gerätehaus fehlt. Die Planung für Sprakel entspricht der für Handorfs Feuerwache – es ist eine „Wiederholungsplanung“.

Mit dem Neubau würden die Arbeitsbedingungen für die engagierten Mitglieder des Löschzuges erheblich verbessert, betont SPD-Ratsherr Michael Kleyboldt in einer Pressemitteilung. Brandschutz, technische Hilfeleistung und Katastrophenschutz würden so für die Zukunft gesichert.

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