Sprakel-Ost am Start
Sprakel wächst weiter

Münster-Sprakel -

Der Bebauungsplanentwurf für Sprakel-Ost soll noch in diesem Monat erneut öffentlich ausgelegt werden. Voraussichtlich könnte der Bebauungsplan dann, so die Prognose der Verwaltung, im ersten Quartal kommenden Jahres in Kraft treten.

Freitag, 06.09.2019, 07:00 Uhr
2020, so die Prognose der Verwaltung, könnte der Bebauungsplan für das neue Wohngebiet im Osten Sprakels in Kraft treten.
2020, so die Prognose der Verwaltung, könnte der Bebauungsplan für das neue Wohngebiet im Osten Sprakels in Kraft treten. Foto: kaj

134 Wohneinheiten sollen im Baugebiet in Sprakels Osten entstehen. Vorgesehen ist ein Mix aus 88 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern sowie rund 46 Wohnungen in Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Kettenhäusern. Es geht langsam auf die Zielgerade.

Seit den ersten Gesprächen der damaligen Eigentümergemeinschaft mit der Stadtverwaltung im Jahr 2001 ist viel Zeit vergangen. Die Firma Holz ist seit einigen Jahren neuer Eigentümer der 3,8 Hektar großen Fläche zwischen Bahn, Umgehungsstraße und Sprakeler Straße, die bislang landwirtschaftlich genutzt wird. Im Mai 2015 gab es eine Bürgerbeteiligung, im März und April 2017 fand die erste öffentliche Auslegung statt. „Im Ergebnis der Prüfung einer eingegangenen Stellungnahme war die Ausarbeitung eines Entwässerungskonzepts erforderlich“, berichtet die Verwaltung in ihrem Entwurf zur erneuten Auslegung. Der Lärmschutz musste umgeplant und alle Unterlagen mussten mit dem Landesbetrieb Straßen abgestimmt werden.

Nun soll der Bebauungsplanentwurf noch in diesem Monat erneut öffentlich ausgelegt werden. Voraussichtlich könnte er dann, so die Prognose der Verwaltung, im ersten Quartal kommenden Jahres in Kraft treten.

Neu aufgenommen wurde ein Wendehammer im Bereich der Vier-Gruppen-Kita, um Hol- und Bringverkehre zu entzerren. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser ist in der Festsetzung nun eine Dachbegrünung zwingend vorgesehen. Diese beiden Punkte begrüßte Olaf Bloch, Fraktionsvorsitzender der CDU, in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord ausdrücklich.

Klinker und Putz sind als Fassadenmaterial zulässig, untergeordnet auch Holz- oder Aluminiumpaneele, Naturstein sowie Solarpaneele. Für den einzelnen Bauherren solle ein hohes Maß an gestalterischer Freiheit bewahrt werden, heißt es in dem Entwurf des Bebauungsplans. Die potenzielle Erweiterungsfläche für den Supermarkt ist nicht Bestandteil dieses Bebauungsplanverfahrens.

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