Willkommensgruß für Giro-Radler
Eine Kuh begrüßt die Giro-Radler

Münster-Sprakel -

Einen Hingucker und Treffpunkt für den Münsterland-Giro haben die Landwirte an der Sprakeler Straße mit ihrer aufgebockten Kuh geschaffen. Ab 10.30 Uhr soll es dort am Donnerstag gesellig werden.

Dienstag, 01.10.2019, 19:00 Uhr
Schauten sich an der Sprakeler Straße schon mal die Kuh vor der alten Sturzkarre an, die ein Strohmännchen lenkt (v.l.): Michael Zahlten (Giro-Organisation), Landwirt Georg Schulze Dieckhoff, Kreisverbandsvorsitzende Susanne Schulze Bockeloh, Giro-Organisator Rainer Bergmann und Kerstin Dewaldt, Leiterin des münsterischen Sportamts. Am Donnerstag wird es dort gesellig.
Schauten sich an der Sprakeler Straße schon mal die Kuh vor der alten Sturzkarre an, die ein Strohmännchen lenkt (v.l.): Michael Zahlten (Giro-Organisation), Landwirt Georg Schulze Dieckhoff, Kreisverbandsvorsitzende Susanne Schulze Bockeloh, Giro-Organisator Rainer Bergmann und Kerstin Dewaldt, Leiterin des münsterischen Sportamts. Am Donnerstag wird es dort gesellig. Foto: kaj

Wie wird das Wetter beim Münsterland-Giro am Donnerstag? „Nicht schön“, sagt Susanne Schulze Bockeloh. „Aber gut“, fügt Georg Schulze Dieckhoff sofort hinzu. Die Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbands und der Kinderhauser Landwirt schmunzeln. Sie sind sich völlig einig: Schlechtes Wetter gibt es nicht. Wie seit Jahren Usus unterstützen Münsters Landwirte den Sparkassen-Münsterland-Giro: Auf die Radler wartet bei ihrer Zieleinfahrt nach Münster eine auf Strohballen aufgebockte Milchkuh in zwei Metern Höhe – eine Leihgabe aus Handorf.

Mal sind die Nienberger am Zug mit kreativen Stroh-Gebilden, mal die Sprakeler. Das Fußballstadion, das die Nienberger Landwirte im vorigen Jahr aufgebaut hatten, sei nicht zu toppen, sagt Georg Schulze Dieckhoff.

Aber der Landwirtschaftliche Ortsverband Sprakel hat auch einige Trümpfe auf der Hand. Ab 9.30 Uhr werden die ersten Radler die Sprakeler Straße entlangsausen, ab 10.30 Uhr sind die Landwirte auf dem Feld nördlich des Ahlertwegs als Gastgeber am Start. Sie werden auch regensichere Sitzgelegenheiten organisieren. Lagerfeuer-Atmosphäre in einer Strohballen-Runde, Würstchen und Getränke: Dazu ist nicht nur die Nachbarschaft an der Sprakeler Straße – und die reicht auf dem Land ziemlich weit – eingeladen, sondern auch alle Giro-Freunde und aktive Radler sind willkommen. Die „Jedermänner“ steigen schon mal ab und machen eine Pause zur Stärkung in geselliger Runde – so die Erfahrung vergangener Jahre.

Landwirtschaft und Giro – das passt: „Die münsterländische Kulturlandschaft gehört zum Giro dazu“, sagt Schulze Bockeloh. Deshalb auch das „herzliche Willkommen der Landwirte“. Rainer Bergmann, Gesamtkoordinator des Giros, findet die Zusammenarbeit mit den Landwirten „toll“. Bei der 130-Kilometer-Strecke der Jedermänner radele in diesem Jahr Enschedes Oberbürgermeister Onno van Veldhuizen mit, verrät er.

Damit die Radler gute Straßenverhältnisse vorfinden, seien die anderen Kreisverbände informiert worden, den Donnerstag bei der Maisernte auszusparen, berichtet Schulze Bockeloh.

Die Sperren für den Giro stehen schon überall am Straßenrand – auch an der Sprakeler Straße. Jetzt fehlt nur noch trockenes Wetter.  

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