St. Marien und St. Josef
Partnerschaft statt Fusion

Münster-Nord -

Partnerschaft statt Fusion mit St. Franziskus schlägt der Pfarreirat St. Marien und St. Josef vor.

Sonntag, 10.11.2019, 14:34 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 14:49 Uhr
Der Pfarreirat von St. Marien möchte das „Ob und Wie“ einer Zusammenarbeit mit einer anderen Gemeinde, in diesem Fall mit St. Franziskus, „ergebnisoffen diskutieren“.
Der Pfarreirat von St. Marien möchte das „Ob und Wie“ einer Zusammenarbeit mit einer anderen Gemeinde, in diesem Fall mit St. Franziskus, „ergebnisoffen diskutieren“. Foto: kaj

Der Pfarreirat von St. Marien und St. Josef hat sich mit der Zukunft der Gemeinde beschäftigt. Die Ehrenamtlichen, die gewählten und berufenen Mitglieder des Pfarreirats, machen jetzt in einer Stellungnahme deutlich, dass eine Fusion mit einer anderen Gemeinde, im aktuellen Fall mit St. Franziskus, wie sie vom Bistum vorgeschlagen wird, für sie nicht an erster Stelle steht.

„Als gewählte und berufene Mitglieder des Pfarreirats von St. Marien und St. Josef fordern wir das Bistum auf, sich von der Fusionsidee für unsere Pfarrei zu verabschieden und mit uns ein dezen­trales Modell partnerschaftlich organisierter Gemeinden zu entwickeln“, heißt es in der Stellungnahme der ehrenamtlichen Mitglieder des Pfarreirats, die sich im Anhang des aktuellen Gemeindebriefs auf der Homepage der Gemeinde findet.

Der Pfarreirat zieht in seiner Stellungnahme eine Bilanz der Gespräche mit Vertretern und Mitarbeitern des Bistums. Dabei sei es einerseits um die Entwicklung der letzten Wochen, andererseits aber auch um die Vorstellungen des Bistums zur Fusion der Gemeinden in Münsters Norden gegangen. Als ein Ergebnis aus den Gesprächen nimmt der Pfarreirat mit, dass „sich das Bistum möglichst schon im Laufe des nächsten Jahres neu aufstellen und verbindliche Regelungen zur besseren Einbindung der gewählten Gremien in allen Gemeinden des Bistums treffen“ wolle. Der Pfarrereirat habe daraufhin vorgeschlagen, „dies ähnlich der Funktion eines Personalrats in großen Unternehmen auszugestalten, sodass bedeutende Entscheidungen im Vorfeld mit ehrenamtlichen Vertretern der Gemeinde beraten und abgestimmt werden“.

„Wir machen uns viele Gedanken und wollen unserer Pfarrgemeinde erklären: Wo sind wir, was tun wir“, erläuterte Martin Heveling vom Vorstand des Pfarreirats auf Nachfrage. Inhaltlich habe er der Stellungnahme nichts hinzuzufügen. In dieser heißt es: „Wir sind zu Gesprächen mit den zuständigen Gremien von St. Franziskus bereit, stehen der Fusion aber sehr kritisch gegenüber und wollen über das ,Ob und Wie‘ einer Zusammenarbeit ergebnisoffen diskutieren.“

Fest steht: Nach der Verabschiedung von Pfarrer André Sühling am 24. November wird Pfarrer Ulrich Messing ab dem 25. November Pfarrverwalter von St. Franziskus.

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