Basar für die Leprahilfe
49. Weihnachtsbasar für Leprahilfe

Münster-Sprakel -

Schon zum 49. Mal gab es den Basar der Leprahilfe. Das Basar-Team, das rund ums Jahr arbeitet, kann für diesen Termin auf viele Sprakelerinnen setzen, die Kuchen für die Cafeteria backen.

Montag, 02.12.2019, 18:34 Uhr
Bereits zum 49. Mal öffnete der Basar des Sprakeler Kreises Leprahilfe im Marienheim. Er ist sehr beliebt: Nach dem ersten Tag waren die angebotenen Wollsocken, Schals, Mützen, Schultertücher, Körnerkissen, Marmeladen und Weihnachtsplätzchen deutlich reduziert.
Bereits zum 49. Mal öffnete der Basar des Sprakeler Kreises Leprahilfe im Marienheim. Er ist sehr beliebt: Nach dem ersten Tag waren die angebotenen Wollsocken, Schals, Mützen, Schultertücher, Körnerkissen, Marmeladen und Weihnachtsplätzchen deutlich reduziert. Foto: Claus Röttig

Wenn der Kreis Leprahilfe zum Basar einlädt, wissen die Sprakeler, dass sie eine große Auswahl an schönen Weihnachtsgeschenken erwartet. Nahezu das ganze Jahr über trifft sich der Kreis alle 14 Tage, um auf den Weihnachtsbasar im Marienheim hinzuarbeiten. Es steckt viel Arbeit in den vielen Socken, Schals, Handschuhen und auch in den kurz vorm Basar stets frisch gefertigten Adventsgestecken.

Rund 15 Frauen arbeiten beim Kreis Leprahilfe mit – für den guten Zweck. „Auch wenn wir eine kleine Sommerpause hatten“, erklärten Ursula Vierhaus und Ruth Strotmann , während sich die Tischreihen im Marienheim am zweiten Tag des Basars, der zugunsten der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe stattfand, schon deutlich lichteten – und genau so soll es auch sein. „Wir hatten schon an ersten Tag einen echten Ansturm“, freuten sich die beiden. Der Basar des Kreises hat eine lange Tradition: Er fand in diesem Jahr zum 49. Mal statt.

Gerade die Kränze und Gestecke erfreuen sich traditionell bei den Sprakelern und anderen Besuchern großer Beliebtheit: „In diesem Jahr hatten wir rund 25 Kränze und etwa 20 Gestecke“, erzählte Ursula Vierhaus. Die waren wie immer schnell weg, ebenso wie die selbst gemachten Plätzchen oder die Marmelade. „Viele Besucher kommen schon seit Jahren und wissen genau, was sie wollen.“ Ruth Strotmann weiß, dass viele vorbeikommen, um in gemütlicher Runde zu schnacken: „Häufig wird der Basar auch einfach genutzt, um sich bei einer Tasse Kaffee und einem Kuchen ein bisschen zu unterhalten.“ Gerade für die älteren Sprakeler sei es zu einem echten Treffpunkt geworden.

Das ganze Jahr über treffen sich die Frauen des Lepra-Kreises, freuen sich aber über jede Unterstützung. „Es ist sehr aufwendig, einen solchen Basar zu organisieren. Das klappt nur, wenn alle zusammenarbeiten und wir überhaupt die Möglichkeit haben, uns zu treffen.“

In der Zwischenzeit kamen die ersten Besucher, um sich mit Stücken von den rund 35 Kuchen und Torten zu versorgen: Viele Familien nähmen sich auch etwas für die Kaffeetafel zu Hause mit, erzählte Ursula Vierhaus. Die Torten und Kuchen werden von Sprakelerinnen gespendet: In vielen Küchen wird kurz vorm Basar eifrig gebacken.

Übrigens gibt es zum Basar und für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe seit einigen Jahren einen Kalender, den Konrad Vierhaus zusammenstellt. Diesmal hatte er auch noch ein Liederbuch mit 169 Liedern erarbeitet. Wenige Restexemplare sind noch erhältlich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7106468?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F143%2F
Räuber überfällt Tankstelle und erbeutet Bargeld
Mit Skibrille und Wollmütze maskiert: Räuber überfällt Tankstelle und erbeutet Bargeld
Nachrichten-Ticker