Sternsinger-Aktion in Coerde und Sprakel
Segensgrüße für Jung und Alt

Münster-Nord -

Die Heiligen drei Könige waren am Wochenende auch in Münsters Norden auf Achse. Sie zogen für gute Zwecke von Haus zu Haus.

Sonntag, 05.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 17:08 Uhr
Bunt gekleidet und den Stern in der Hand: Auch in Münsters Norden – wie hier in Sprakel – waren die Sternsinger an diesem Wochenende wieder unterwegs. Sie brachten nicht nur einen Segen zu den Menschen, sondern sammelten auch Spenden für verschiedene gute Zwecke.
Bunt gekleidet und den Stern in der Hand: Auch in Münsters Norden – wie hier in Sprakel – waren die Sternsinger an diesem Wochenende wieder unterwegs. Sie brachten nicht nur einen Segen zu den Menschen, sondern sammelten auch Spenden für verschiedene gute Zwecke. Foto: cro

Bunte Umhänge, goldene Kronen und den Stern in der Hand: Das sind die Erkennungszeichen der Sternsinger. Sie ziehen von Haus zu Haus, um Jung und Alt den Segen „Christus mansionem benedicat“ zu überbringen – und für einen guten Zweck zu sammeln.

Auch in Sprakel zogen die Kinder der Gemeinde St. Marien und St. Josef los. In diesem Jahr erhielt der Nachwuchs noch tatkräftige Unterstützung von drei Erwachsenen: „So können wir auch die Außenbereiche abdecken, denn die Kinder können einfach nicht so weit laufen“, verriet Organisatorin Simone Brosius-Grabein . Oft sei aber der Wunsch an sie herangetragen worden, „dass gerade die älteren Sprakeler sich den Besuch der Sternsinger wünschen“.

Pastoralreferent Martin Grünert übernahm die Aussendung der rund 35 Sternsinger. Dabei betonte er noch einmal die schwierige Aufgabe, die sich den Königen stellt. „die Kostüme sind kein Karneval, sondern ein besonderes Erkennungszeichen“, so Grünert. Denn so wisse jeder sofort: Das sind die echten Sternsinger.

In diesem Jahr wird allerdings nicht das Haus ohne Stufen auf den Philippinen unterstützt, vielmehr sammeln die eifrigen Könige für ein Projekt auf den Philippinen, das sich gegen Gewalt und Missbrauch von Kindern richtet. „Das Haus ohne Stufen ist laut Kindermissionswerk für drei Jahre mit finanziellen Mitteln versorgt“, erklärte Grünert. Daher habe man sich für ein neues Ziel der Spenden entschieden. „Aber wir werden nach den drei Jahren wieder zum Haus ohne Stufen zurückkehren.“

Auch in Coerde machten sich am Sonntag zu früher Stunde rund 15 Mädchen und Jungen auf den Weg. „Es ist ein besonderer Tag, denn die Kinder gehen zu den Menschen und wissen nicht, wer öffnet“, erklärte Roswitha Burlage, Mitglied des Sachausschusses Jugend und Familie. Sie übernahm die Aussendung, da zurzeit – wie berichtet – kein Pfarrer in der Gemeinde ist: „Wir schaffen es leider nicht, ganz Coerde abzudecken, dafür ist das Gebiet einfach zu groß.“

Doch dieses Jahr sei man mit dem Neubaugebiet und Neu-Coerde bis zur Meerwiese gut aufgestellt. „Dass die Sternsinger auch mit dem Auto den Segen bringen, kennen wir in Coerde schon sehr lange: Das gab es schon unter Alwine Dörling“, erläuterte Rowitha Burlage. Das sei schon über 40 Jahre her. Von den Sternsingern unterstützt wird wie in den Vorjahren die Missionsstation von Vater Franklin in Bhopal in Indien.

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