Perspektiven fürs neue Jahr
Schulbau: „Meilenstein für Sprakel“

Münster-Nord -

Zu den Perspektiven für Münsters Norden im neuen Jahr befragte Redakteurin Katrin Jünemann Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink im Interview.

Dienstag, 14.01.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 18:02 Uhr
Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink
Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink Foto: kaj

Es steht noch alles auf Anfang. Das neue Jahr hat just begonnen, die Tannenbäume sind gerade erst eingesammelt. Viele Erwartungen verbinden sich stets mit dem Start in einen neuen Abschnitt. Auch in Münsters Norden – in Kinderhaus, Coerde und Sprakel – wird sich in 2020 einiges verändern. Zu den Perspektiven befragte Redakteurin Katrin Jünemann Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink .

Welche positiven Entwicklungen gibt es im neuen Jahr?

Igelbrink: Für alle drei Stadtteile gilt, dass meine Einschätzung nur eine eingeschränkte Auswahl darstellt und somit nicht abschließend sein kann.

Wie sieht es in Kinderhaus aus?

Igelbrink: In Kinderhaus rechne ich stark mit dem Baubeginn der Baugebiete Moldrickx und Ermlandweg. Ich freue mich nach der Fertigstellung auf den Zuzug von neuen Einwohnern, die hoffentlich den Stadtteil mit neuen Ideen bereichern und sich auch persönlich, wie wir es in Kinderhaus gewohnt sind, engagieren.

Die Outdoor-Ausstellung „Kunst am Rand“ wird in 2020 fortgesetzt und erneut dazu beitragen, dass Kinderhaus positiv, auch über die Stadtteilgrenzen hin­aus, wahrgenommen wird. Der SC Westfalia Kinderhaus feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen, alle Einwohner können sich jetzt schon auf das große Sommerfest im Juni freuen.

Was ist für Coerde zu erwarten?

Igelbrink: In Coerde hat sich und wird sich auch weiterhin fast alles um den Hamannplatz drehen. Gott sei Dank sind die Weichen mittlerweile gestellt, nicht nur der Hamannplatz, sondern ganz Coerde wird durch die Neugestaltung aufgewertet. Auch die bereits beschlossene Schaffung eines Stadtteilhauses ist ein wichtiger und notwendiger Meilenstein für den gesamten Stadtteil.

Die Änderung des Bebauungsplans für den Kiesekampweg wird in 2020 abgeschlossen werden, auch von der Realisierung des Quartiers wird Coerde profitieren.

Auch Sprakel steht vor Veränderungen. Wie sehen Sie die Entwicklung?

Igelbrink: In Sprakel geht die Ortsentwicklung in vielen Bereichen auf die Zielgerade. Für die Ortsmitte wurde ein Bürgerworkshop für die Gestaltung des Böckmannplatzes durchgeführt, der Baubeginn für die seniorengerechte Wohnbebauung soll bereits im Frühjahr erfolgen.

Der Neubau der Grundschule Sprakel stellt einen Meilenstein für die Entwicklung des Stadtteiles dar, die Baureife des Gebiets ist für Ende 2020, der Bezug der neu gebauten Schule für das Schuljahr 2021/22 vorgesehen.

Welche Aufgaben stellen sich, wo gibt es Knackpunkte?

Igelbrink: Die oben angeführten Themen sind ja noch nicht abgeschlossen und müssen von der Politik weiter begleitet werden. Spannend bleibt sicher die Problematik rund um die Rieselfelder, die Verkehrssituation im Stadtbezirk, insbesondere während der Bauphase des Quartiers Moldrickx, die schwierige Lage bezüglich der Bebauung Moorhock und die Verbesserung der Infrastruktur im wachsenden Sprakel, um nur einige Punkte zu nennen.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit dem neuen Jahr?

Igelbrink: Im Bereich der Politik wünsche ich mir, dass viele der von mir angeführten Punkte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger vor­angebracht werden, dass bei der Kommunalwahl im Herbst die radikalen Parteien, insbesondere am rechten Rand, keinen vermehrten Zulauf erhalten und dass Borussia Dortmund Deutscher Fußballmeister wird.

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