Närrische Sitzung der Sprakeler Karnevalisten
Gala mit faustdicker Überraschung

Münster-Sprakel -

Prinz Ingo und seine Mitstreiter zeigten sich von ihrer allerbesten Seite: Beim Gala-Abend der Sprakeler KIG kamen die Narren so richtig auf ihre Kosten. Es ging hoch her.

Sonntag, 09.02.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 13:46 Uhr
Dass er auch am Mikrofon für allerbeste Stimmung sorgen kann, stellte Prinz Ingo bei der Gala-Sitzung eindrucksvoll unter Beweis.
Dass er auch am Mikrofon für allerbeste Stimmung sorgen kann, stellte Prinz Ingo bei der Gala-Sitzung eindrucksvoll unter Beweis. Foto: rkr

Die Gala der KIG Sprakel im Festzelt war wieder ein Erlebnis. Aus allen Teilen Münsters waren Karnevalisten von befreundeten Vereinen nach Sprakel gekommen, um sich anzusehen, was die KIG so auf die Beine stellt.

Schon beim Einmarsch der Aktiven war die Stimmung bombig. Prinz Ingo II. Reismann mit seinen Adjutanten Roland Grünagel und Volker Leda sowie Kinderprinz Alexander Strelets mit seinen Adjutanten Ben Kornmüller und David Miske konnten ein volles Haus begrüßen.

Die kleinen Tanzmariechen „Blaue Funken“ und das 1. Tanzkorps Blau-Weiß Sprakel, die von Stefanie Tarp und Svenja Rensinghoff trainiert werden, eröffneten den Reigen der Darbietungen und bekamen jede Menge begeisterten Applaus.

Prinz Ingo II. verlas seine Prinzenbulle und bekannte sich zum münsterschen Karneval , in dem er normalerweise als Spieß der Stadtwache in allen Stadtteilen agiert. „In Münsters Süden bin ich geboren, und nun bringt mich der Karneval in Sprakel ganz nach vorn“, verkündete er. „Seit 2003 dem Brauchtum verbunden, dreh ich dieses Jahr in Sprakel meine Runden.“

Dann gab es eine faustdicke Überraschung für ihn. Sängerin Ina Colada (Inga Riegel) sprang auf die Bühne und präsentierte einige Ohrwürmer. Sie war seinerzeit beim 50. Geburtstag von Prinz Ingo aufgetreten und hatte im Spaß versprochen: „Wenn Du mal Prinz bist, komme ich auf jeden Fall!“

Zu den Künstlern auf der Bühne gehörte unter anderem auch Karl Timmermann, der sich gern als „Barry Gibb vom Niederrhein“ bezeichnet. Prinz Ingo II. sprang an seine Seite und sang einige Lieder mit.

Der „unglaubliche Heinz Gröning“, Comedian, Musiker, Wortakrobat und Lyrik-Liebhaber, versuchte, sich Gehör zu verschaffen, musste aber erst mal um Ruhe bitten. „Jammern gilt nicht“ heißt sein aktuelles Programm, mit dem er Lacher im Festzelt einheimsen konnte.

Gefühlter Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Tanzgarde Bechen, die mit ihren fast schon akrobatischen Showtänzen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Kommandant Frank Warmers koordiniert nicht nur die zahlreichen Auftritte zwischen Münster, Düsseldorf und Köln, sondern führt die Gruppe auch auf der Bühne an.

Den Abschluss bildete das Duo „JunX“ aus Hamburg, das akustisch produzierte Schlager präsentierte, wie „Du hast mein Leben bunt gemacht“ und „Ich lass dich nie mehr los.“

Nach dem Programm wurde eine Tanzfläche freigeräumt, und alle Tanzwütigen hatten freie Bahn.

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