Pfarrer em. Egbert Reers feiert das goldene Priesterjubiläum in seiner Heimatgemeinde
Ein Tag voller Dankbarkeit

Münster-Kinderhaus -

Pfarrer em. Egbert Reers (77) feierte am Sonntag sein goldenes Priesterjubiläum, und seine Heimatgemeinde feierte mit ihm diesen besonderen Gottesdienst in der Kinderhauser Pfarrkirche St. Josef.

Sonntag, 01.03.2020, 19:02 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 18:42 Uhr
Fröhliche Messdienerrunde nach der Messe
Fröhliche Messdienerrunde nach der Messe Foto: Katrin Jünemann

Wer nicht mehr in die Kirche passte, fand Platz im Turmeingang: Pfarrer em. Egbert Reers (77) feierte am Sonntag sein goldenes Priesterjubiläum, und seine Heimatgemeinde feierte mit ihm diesen besonderen Gottesdienst in der Kinderhauser Pfarrkirche St. Josef. Reers war gerührt: Er empfinde „große Dankbarkeit für die Lebens- und Glaubensgemeinschaft, die ich von so vielen Menschen erfahren durfte“, sagte er am Ende des Gottesdienstes und fügte hinzu: „Der Dank fließt zusammen mit dem Dank an Gott, der mein Hirte war ein Leben lang.“

 

In der Predigt sprach Egbert Reers über seinen Weg zu Gott, über das Ringen um Erkenntnis, über Fragen und auch über Antworten: „Laufe deinem Gott entgegen, bis hin zu dir selbst“, zitierte er Bernhard von Clairvaux.

Am 28. August 1988 wurde Egbert Reers Pfarrer in St. Josef Kinderhaus. 2002 kam St. Marien Sprakel hinzu. Am 3. Juli 2011 wurde er als leitender Pfarrer von St. Josef Kinderhaus und St. Marien Sprakel verabschiedet. Wenige Monate später übernahm Egbert Reers die Aufgabe als Klinikenpfarrer. Zum 1. März 2017 wurde er von seinen Aufgaben als Klinikenseelsorger entpflichtet und emeritiert.

Pfarrer em. Egbert Reers feiert goldenes Priesterjubiläum

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

    Foto: Katrin Jünemann
  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers: F´Glückwümnsche von Pfarrerin Barbra Stoll-Großhans

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  • Dr. Andreas Siepmann (Kirchenvostand) und Martin Heveling (Pfarrerirat)

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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    Foto: Katrin Jünemann /Claus Röttig
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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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  • Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer em. Egbert Reers

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    Foto: Katrin Jünemann /Claus Röttig

Für Reers gehört zum christlichen Leben, „sich Gott erfüllt einzusetzen füreinander und für die Armen und Schwachen“. Im Mai 2012 wurde er mit der Paulus-Plakette ausgezeichnet.

Reers war 1996 Gründungsmitglied der Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative (KAI), die von Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde St. Josef ins Leben gerufen wurde. Das Sozialbüro, in dem sich ehrenamtliche Mitglieder beider Kinderhauser Gemeinden engagieren, entstand ebenso wie das Sozialkaufhaus Obolus, auch ein Projekt der Gemeindecaritas.

„Uns verbindet das Vertrauen auf Gott im Leben“, sagte Barbara Stoll-Großhans, Pfarrerin der evangelischen Markus-Gemeinde, beim Empfang im Pfarrzentrum. „Wir sind geschwisterlich verbunden in der Sorge für die, die uns brauchen in dieser Welt“, fügte sie hinzu.

Den Empfang im Pfarrzentrum nutzten am Sonntag viele Mitglieder der Gemeinde aus Kinderhaus und Sprakel, um Reers zu gratulieren, um Dank und gute Wünsche auszusprechen. Unter den Gratulanten waren auch ehemalige Kapläne: zum Beispiel die Pfarrer Rafael van Straelen und Dr. Siegfried Kleymann.

Dr. Andreas Siepmann (für den Kirchenvorstand) und Martin Heveling (für den Pfarreirat) hatten die Jubiläumszahl 50 ausgewählt, um viele Aspekte, die das Wirken des Jubilars kennzeichnen, daran zu heften. Zum Beispiel: „50 Jahre Dienst für die Menschen, in Gemeinde, im Krankenhaus, in Schulen und Kindergärten, in Sorgen und Nöten“, „50 Jahre Vorbild im Glauben“, „50 Jahre gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen“. Spontanen Applaus gab es für das „sich Einsetzen für gelebte und vorbildlich praktizierte Ökumene“.

„Im bin selbst erstaunt, was ich immer so gemacht haben soll“, meinte Reers anschließend. Und fügte dann augenzwinkernd auf den Empfang gemünzt hinzu: „Ich hoffe, dass bald die Suppe fertig ist.“

 

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