SC Sprakel: Kunstrasenplatz für 2021 vorgesehen
Der letzte Winter auf roter Asche

Münster-Sprakel -

Der Sportausschuss hat sich auf die nächsten beiden Kandidaten für einen Kunstrasenplatz in Münster verständigt: 2021 stehen zunächst Nienberge und dann Sprakel auf der To-Do-Liste.

Freitag, 21.08.2020, 19:10 Uhr
Freude beim SC Sprakel: 2021 soll der alte Ascheplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden. Die gute Nachricht überbrachten Bibiane Benadio und Manfred Igelbrink (3.v.r.).
Freude beim SC Sprakel: 2021 soll der alte Ascheplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden. Die gute Nachricht überbrachten Bibiane Benadio und Manfred Igelbrink (3.v.r.). Foto: kaj

Der Sportausschuss hat sich am Donnerstag auf die nächsten beiden Kandidaten für einen Kunstrasenplatz in Münster verständigt: 2021 stehen zunächst Nienberge und dann Sprakel auf der To-Do-Liste.

Die positive Nachricht für die Nordlichter überbrachte am Donnerstagabend eine Abordnung der SPD – Manfred Igelbrink, Bibiane Benadio und Michael Kleyboldt – dem SC Sprakel direkt. „Das bringt uns riesig voran“, freuten sich Vorstand und Fußballer des SC Sprakel. Die Perspektive auf nur noch einen Winter auf dem alten Ascheplatz sei großartig. Es gibt zwar ein tolles Platzteam beim SCS, aber zaubern kann das nicht.

Der SC Sprakel hat rund 800 Mitglieder, davon sind über ein Drittel Fußballer: Es gebe 298 Aktive, so Klaus Ostholt von der Fußballabteilung. Das beginnt beim SCS bei den Minis und endet bei den Altherren. Eine Damenmannschaft gebe es derzeit leider nicht mehr, so Teammitglied Markus Kock.

Die Perspektive, in Zukunft auf Kunstrasen spielen zu können, werde auch bei den gegnerischen Vereinen sicher gut ankommen, meinte Klaus Ostholt.

Für den SC Sprakel bedeute ein Kunstrasenplatz auch zusätzliche Attraktivität bei den Spielern. Letztlich sei es eine Aufwertung für den ganzen Stadtteil, sagte Bibiane Benadio, Ratskandidatin für Sprakel und Kinderhaus-Ost.

Das Sportamt habe den sportpolitischen Sprechern der Fraktionen eine Nutzwertanalyse aller städtischen Ascheplätze vorgestellt, der eine Begehung im Sommer vorausgegangen sei, erläuterte auf Anfrage Philipp Hagemann. Neben dem Kriterium Abgängigkeit seien in das Punktesystem Aspekte wie zum Beispiel Anzahl der Mannschaften, Alter des Platzes, Nutzung durch Schulen sowie Bevölkerungsprognosen eingegangen, erklärte der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion das Prozedere.

Sowohl der Ascheplatz des SC Sprakel als auch der des SC Nienberge seien demnach sanierungsbedürftig. Nienberge habe aber ein paar Punkte mehr gehabt und solle deshalb im kommenden Jahr zuerst einen Kunstrasenplatz bekommen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des neuen Rates zum Haushalt würden beide Kunstrasenplätze im nächsten Jahr realisiert. Der Sportausschuss habe dafür einen eigenen Finanztopf – und „der politische Wille ist da“.

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