„Gemeinsam nicht einsam“: Teamlösung angepeilt
Ursula Große Rüschkamp gibt Leitung ab

Münster-Sprakel -

Seit 1994 hat Ursula Große Rüschkamp sich für die älteren Sprakeler vielfältig engagiert. Nun verabschiedet sie sich aus der aktiven und leitenden Arbeit des Freundeskreises Älterwerden.

Dienstag, 12.01.2021, 18:12 Uhr
Ursula Große Rüschkamp
Ursula Große Rüschkamp Foto: kaj

Ursula Große Rüschkamp verabschiedet sich aus der aktiven und leitenden Arbeit des Freundeskreises Älterwerden. „Alles hat seine Zeit“, so war auf dem Jahresprogramm 2020 der Gruppe „Gemeinsam nicht einsam – Freundeskreis Älterwerden“ zu lesen. Auch für sich persönlich sieht Ursula Große Rüschkamp nun den Zeitpunkt gekommen, die Leitung abzugeben. Wenn möglich in die Hände eines Teams, wie sie erläuterte.

Pfarrer Dr. Werner Hülsbusch habe sie 1994 auf dieses Ehrenamt angesprochen. Damals sei ihr noch nicht bewusst gewesen, dass das fast zu einem Vollzeitjob werden sollte, erinnert sich Große Rüschkamp. Diese Aufgabe von den beliebten langjährigen Leiterinnen der Seniorengemeinschaft und Ur-Sprakelerinnen Fine Gausepohl und Gertrud Feistmann zu übernehmen, habe sie und Edeltraud Nicolaus vor eine große Herausforderung gestellt.

Sie starteten mit einem Jahresprogramm, das alle vier Wochen eine Nachmittagsveranstaltungen vorsah. Das Programm deckte eine große Bandbreite ab: Es reichte in all den Jahren von geselligen, kreativen, religiösen bis nachdenklichen Veranstaltungen bis zu Ausflügen und mehrtägigen Einkehrtagen. Zwei Mal gab es zudem eine jeweils fünftägige Erholungszeit in Bad Rothenfelde.

Im Jahr 2006 fand eine Namensänderung statt: Statt Seniorengemeinschaft hieß es nun – und das ist bis heute so geblieben – „Gemeinsam nicht einsam – Freundeskreis Älterwerden“.

Das 40-jährige Bestehen der Gemeinschaft wurde im Jahr 2012 unter anderem mit einer Planwagenfahrt begangen. Es entstand zudem ein farbenfrohes Kreuzbild, das seinen Platz in der Kirche gefunden hat. Ein handschriftliches Liederbuch hat der Gruppe lange beim gemeinsamen Singen gedient. Einen Ginkgo-Baum pflanzte die Gruppe im Jahr 2007 auf dem Kirchplatz, nur ein Beispiel für die Aktivitäten des Freundeskreises.

Viele Bilder in Alben „erinnern an viele schöne gemeinsame Stunden, aber auch an all die lieben Verstorbenen, die nicht mehr unter uns sind“, so Ursula Große Rüschkamp. In all den Jahren habe der Freundeskreis viel tatkräftige Unterstützung von Helfern und Helferinnen, von der Gemeinde St. Marien und von Vereinen erhalten. Ihnen gelte ebenso ihr Dank wie den treuen Besuchern der Veranstaltungen.

Ursula Große Rüschkamps Fazit einer persönlichen Rückschau auf die vielen Jahre der Begegnungen mit den Einzelnen, auf viele Erfahrungen und Erlebnisse: „Es war eine schöne Zeit, es war einen spannende und bereichernde Zeit, es war eine Zeit, an die ich gern zurück denke. Jetzt heißt es, die Verantwortung an Jüngere zu übergeben.“

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