Wolbeck
Baugebiet Wolbeck-Nord wächst im Westen

Donnerstag, 28.05.2009, 21:05 Uhr

Münster-Wolbeck - Es kommt Bewegung in die Vermarktung im Baugebiet Wolbeck-Nord - zumindest im zweiten Bauabschnitt nördlich Holtrode. Dort hat der Ochtruper Bauträger „IB Wohnungs- und Gewerbebau GmbH “ die Vermarktung ein Jahr nach dem ersten Spatenstich in neue Hände gelegt. Seit Dezember ist die S-Immobilien der Sparkasse Münsterland Ost am Ball, um die Grundstücke mit leicht verändertem Konzept zu veräußern.

Und das offenbar mit Erfolg. S-Immobilien-Geschäftsführer Dr. Oliver Altenhövel verzeichnet bis Ende Mai sechs Verkäufe. Bis Ende Juni zeichnen sich mindestens drei weitere ab, so dass der erste Teilabschnitt zwischen Holtrode und Von-Grüter-Weg weitestgehend vermarktet ist. Entstehen werden dort sechs Doppelhaushälften und neun Reihenhäuser.

Ein zweiter Teilabschnitt schließt sich nördlich des Von-Grüter-Weges an. Dort können wahlweise 28 Doppelhaushälften und acht freistehende Einfamilienhäuser oder alternativ 22 freistehende Einfamilienhäuser entstehen - je nach Nachfrage.

Wie bisher schon wirbt auch die S-Immobilien mit der ruhigen, grünen Wohnlage am Naturschutzgebiet bei gleichzeitiger Nähe zu allen Versorgungseinrichtungen in Wolbeck . Allerdings setzt die Sparkasse auf mehr Individualität der Kundenwünsche. Es gibt zwei Grundrisstypen, die je nach Lebenssituation und Zahl der Kinder entsprechend variiert werden können. Ob der Eingang am Giebel oder an der Traufseite liegt, ob das Haus verputzt oder verklinkert wird, liegt im Belieben der Bauherren. Altenhövel: „Es wird ein durchmischteres Gebiet. Es gibt keine strikte Einheitlichkeit.“

Auch in preislicher Hinsicht soll das Bauen nördlich der Holtrode bezahlbar bleiben. Damit trägt die Sparkasse auch den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung: „Die Eigenheimzulage ist weggefallen, und die Finanzkrise hat die Menschen verunsichert. Es gibt aber andere Förderins­trumente wie etwa kfw-Förderung oder günstige Darlehen, die auch jungen Familien das Bauen ermöglichen.“

Altenhövel ist zuversichtlich, die Grundstücke gut zu vermarkten. Dafür spräche allein schon die Attraktivität Wolbecks, die gute Infrastruktur und Nähe zu Münster .

Die Zeit der großen Baugebiete wird nach Einschätzung der Verwaltung indes der Vergangenheit angehören. In einer Vorlage für den Rat legt sie dar, dass sich die Gewichte verschieben: weg von den großen Baugebieten für Eigenheime hin zu Förderung des sozialen Wohnungsbaus, Nachverdichtung und projektbezogenen Wohnbaumaßnahmen.

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