Wolbeck
Erklärung glättet Wogen im Vereinsstreit

Sonntag, 13.03.2011, 11:03 Uhr

Münster-Wolbeck - Die juristische Auseinandersetzung im Streit zwischen dem Bürgerforum und dem Verein Rettet den Esch hat jetzt vor dem Schiedsmann ein Ende gefunden. Die Vorwürfe von Beleidigung , Verleumdung und übler Nachrede wurden in einer gemeinsamen Erklärung ausgeräumt. Nachzulesen ist alles auf der Homepage des Vereins - dort hatte der Streit wie berichtet auch vor einigen Wochen seinen Ausgangspunkt genommen.

Zur Erinnerung: Der Verein Rettet den Esch hatte auf seiner Internetseite einen Briefwechsel mit dem Bürgerforum veröffentlicht, in dem sich der Ton zuletzt so zugespitzt hatte, dass der Bürgerforumsvorsitzende Dieter Alke und sein Stellvertreter Dr. Manfred Wienzek Klage erhoben.

Für den Verein Rettet den Esch erklären die Vorstandsmitglieder Ernst Mackel und Bernhard Jauernick nun, dass „die getroffenen Äußerungen (...) ausschließlich auf das Verhalten des Herrn Prof. Hoebink bezogen“ waren. „Eine Absicht, die Herren Alke und Dr. Wienzek zu treffen und mit diesen Begriffen zu belegen, lag nicht vor.“ Und: „Sollten die Vorgenannten sich beleidigt gefühlt haben, so bedauern wir dies.“ Mackel und Jauernick verpflichteten sich, diese Erklärung ab 2. März 14 Tage lang auf der Website ih­res Vereins zu veröffentlichen. Alke und Wienzek (vertreten durch einen Rechtsanwalt) erklärten: „Damit ist die Sache für uns erledigt.“

Ist sie damit auch für Prof. Hein Hoebink erledigt? „Ich bin nicht glücklich über die Erklärung“, erklärt Hoebink, der in den Zwist als Leiter der Bürgerforums-AG Ortsgestaltung und Verkehr involviert war. Hoebink wolle aber keine weiteren Schritte unternehmen. „Es bringt letztlich nichts.“ In der Sache - Ausbau des Esch als Zubringer zur Ortsumgehung - fühlt sich Hoebink indes bestärkt: „Wir sind mit dem Fortgang der Diskussion, nicht zuletzt auch in der Planungswerkstatt zufrieden.“

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