Bezirksverwaltungsleiter schaut sich um
Tour durch das geheime Wolbeck

Münster-Wolbeck -

In den Brückentagen zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt oft Zeit zum Durchatmen, für liegengebliebene Hausarbeiten oder Brettspiele mit der Familie. Das Bürgerforum nutzte jetzt die Stille „zwischen den Jahren“ für eine besondere Wolbeck-Tour: Es führte den neuen Leiter der Bezirksverwaltung an ungewöhnliche Orte im Bezirk.

Donnerstag, 27.12.2012, 18:12 Uhr

Dieter Alke und Manfred Meyer (v. l.) im Gespräch: Der Vorsitzende des Bürgerforums zeigte dem neuen Bezirksverwaltungsleiter die eher unbekannten Seiten Wolbecks.
Dieter Alke und Manfred Meyer (v. l.) im Gespräch: Der Vorsitzende des Bürgerforums zeigte dem neuen Bezirksverwaltungsleiter die eher unbekannten Seiten Wolbecks. Foto: mlü

Seit Juli dieses Jahres sitzt Manfred Meyer auf dem Amtsstuhl seines Vorgängers Frank Hagel – und natürlich hat der Telgter seinen neuen Verantwortungsbereich schon auf eigene Faust erkundet, vorzugsweise mit dem Fahrrad . Doch Dieter Alke und Dr. Manfred Wienzek boten ihm einen echten Insiderblick in die versteckten Ecken und Geschichten des Stadtteils. „Das ist eine Gelegenheit, die darf man nicht verpassen“, sagte Meyer und kam deswegen an einem freien Tag zum Amtshaus.

Die Tour führte von dort aus auf den großen Holzlagerplatz des Regionalforstamtes, zu allen neuen Brücken der kommenden Ortsumgehung und zum neuen, riesigen Stadtwerke-Windrad in der Bauerschaft Kreuzbach . Wusste der Bezirksverwaltungsleiter schon, dass im neuen Gewerbegebiet Wolbeck-Nord Kollisionsversuche speziell für die Rekonstruktion von Verkehrsunfällen durchgeführt werden? Oder dass sich damals im Wigbold eine Kneipe an die andere reihte? Es gab auch Abstecher zu Wolbecks Tomaten und auf den Bauernhof mit den besten Kartoffeln.

Der Ausbau der Eschstraße und die Frage „Was wird aus dem Drostenhof?“ stand ebenso auf dem Tableau wie die Zukunft des Wolbecker Amtshauses, welches im nächsten Jahr seinen 90. Geburtstag feiert.

Früher war im Gebäude wenigstens noch das Ausgleichsamt untergebracht, heute aber steht es größtenteils leer und zum Verkauf.

Vielleicht findet sich ein Liebhaber mit einer Passion für Geschichte. Meyer könnte sich aber auch vorstellen, dass es vermietet wird oder künftig Platz für Vereine bietet.

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