Bieterverfahren für altes Amtshaus beendet
Absolut streng geheim

Münster-Wolbeck -

Das Bieterverfahren für das alte Amtshaus am Steintor ist am 13. November abgelaufen, ab jetzt verläuft alles streng geheim. So geheim, dass Peter Bohn vom Amt für Immobilienmanagement nicht einmal verlauten lassen darf, ob überhaupt und wenn ja, wie viele Gebote beim Amt eingegangen sind. 1,1 Millionen hatte die Stadt als Mindestgebot verlangt. Verraten darf Bohn nur soviel, dass, sofern Gebote vorhanden sind, sie jetzt danach gesichtet werden, inwiefern sie den Anforderungen entsprechen.

Samstag, 15.11.2014, 08:11 Uhr

Es bleibt dabei: Die Verwaltung wird ihren Platz im alten Amtshaus frühestens im Februar räume. Die neuen Büros an der Münsterstraße sind allerdings bereits schon zum 1.Dezember bezugsfertig.
Es bleibt dabei: Die Verwaltung wird ihren Platz im alten Amtshaus frühestens im Februar räume. Die neuen Büros an der Münsterstraße sind allerdings bereits schon zum 1.Dezember bezugsfertig. Foto: na

Grundsätzlich werde die Immobilie an denjenigen verkauft, der den höchsten Preis biete und Bonität nachweise. „Wenn wir fündig werden sollten, wird es eine Beschlussempfehlung der Verwaltung geben, die zunächst im Sachausschuss behandelt und dann im Rat entschieden wird“, erläutert der Mann vom Amt. Zur Zeitschiene deutete er an, dass diese Ratssitzung im Januar sein könnte.

Was den Zeitplan für den Umzug der Bezirksverwaltung in die neuen Räumlichkeiten an der Münsterstraße betrifft, wird dort an dem Termin zum 1. Februar nicht unbedingt festgehalten. „Es könnte auch der 1. März werden“, erklärt Karin Groh , Leiterin der Bezirksverwaltungen in Münster Südost und Ost auf Anfrage der WN. Bezugsfertig wird das neue Domizil, in das die Verwaltung als Mieter einziehen wird, allerdings schon zum 1. Dezember sein. „Die Schlüsselübergabe an den Eigentümer des Gebäudes wird in der 48. Kalenderwoche erfolgen“, bestätigte gestern Franz Stermann vom Bauunternehmen Lewe KG, dass die Bauarbeiter ihren Zeitplan mehr als erfüllt haben. Ein früherer Umzug kommt für Karin Groh aber nicht in Frage. „Dazu sind noch zu viele logistische Dinge zu klären, beispielsweise die IT-Anschlüsse oder die Möblierung. Man werde sich am 27. November an einem Runden Tisch beraten.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2876238?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F144%2F2573058%2F4848371%2F
Nachrichten-Ticker