Kolpingsfamilie singt den Fahnenschlag für die neue Majestät
Es „regiert“ König Heinz Telges

Münster-wolbeck -

„Hildegard ist wieder am kämpfen”, schmunzelt Alfons Dietz beim Schützenfest der Kolpingsfamilie Wolbeck. Er sitzt am Samstagnachmittag neben Pater Theo Vogelpoth im Schatten auf dem Eichenhof Schlüter nahe Everswinkel. Hildegard Schmied steht neben Heinz Telges am Gewehr unter einem Baum. „Das war nix – auf der rechten Seite der Schraube!“

Sonntag, 19.07.2015, 00:07 Uhr

Mit dem neuen Schützenkönig Heinz Telges (3. v.l.) vereint stehen die Mitglieder der Kolpingsfamilie Wolbeck hinter ihrer Fahne.
Mit dem neuen Schützenkönig Heinz Telges (3. v.l.) vereint stehen die Mitglieder der Kolpingsfamilie Wolbeck hinter ihrer Fahne. Foto: anh

Doch dann segelt der Federschwanz des Holzvogels auch schon herunter – Heinz Telges war der Schütze. „Er lebe hoch“. Die anderen 21 Teilnehmer des Vogelschießens eilen herbei, Hildegard Schmiech , Vorsitzende der Kolpingsfamilie Wolbeck , gratuliert als erste.

Unter den Gratulanten sind auch Jürgen Schmiech, der Schießwart, Heinz Horstrup, der den rechten Flügel herabschoss und Hubert Linnemann, Bezwinger des linken Flügels und König des Vorjahres. Die Krone, die hatte schon Telges erlegt. 1979 war er König der Achatius-Bruderschaft. Heute hätten die Schützen sich besonders konzentrieren müssen, erklärt Hildegard Schmiech – zwischen Kimme und Vogel sei ein Ast durch die Schusslinie geschwungen.

Nicht zu bezwingen waren die Ghetto-Blaster, die die CD mit der Musik zum Fahnenschlag spielen sollten. Keiner der beiden spielte mit. „Dann singen wir den Fahnenschlag!“, beschließt Hildegard Schmiech. Eine Meister-Benotung gibt es nicht für diesen Chor. Hubert Linnemann aber lässt sich nicht beirren – hoch das Bein, nochmal schwingt er die Fahne der Kolpingsfamilie. Und er erntet reichlich Applaus.

Der nächste Termin der Kolpingsfamilie steht bereits fest: Am 12. September findet wieder Altkleidersammlung statt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3394111?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F144%2F4848357%2F4848363%2F
Gründerszene ist unzufrieden mit Münster
Jung, pfiffig und von der eigenen Idee überzeugt: Gründer sind in der Regel hochmobil – und mit dem Standort Münster nicht wirklich zufrieden, sagt Prof. Thomas Baaken von der FH Münster (Bild unten).
Nachrichten-Ticker