Förderkreis des Achatius-Hauses wird auch in Zukunft zahlreiche Hilfestellungen geben
Musiktherapie wird fortgeführt

Münster-Wolbeck -

Auf solider Basis steht der Achatius-Förderkreis. Die Solidarität unter den 242 Mitgliedern sei groß. Und das bei einem Verein, bei dem die Mitglieder keine eigenen Vorteile haben. Ebenfalls konnte Vorsitzende Barbara Hoebink-Johann auf eine Fortschreibung der Aktivitäten hoffen, die sich in erster Linie aus den verschiedensten Dienstleistungen ergeben.

Dienstag, 15.03.2016, 00:03 Uhr

Komplett wiedergewählt wurde der Vorstand des Förderkreises Achatius-Haus: Alexandra Hochstein, Horst Saadhoff, Barbara Hoebink-Johann, Ursula Wieteck, Wilhelm Runtenberg, Siegfried Rosemann und Christina Schulte, v.lg
Komplett wiedergewählt wurde der Vorstand des Förderkreises Achatius-Haus: Alexandra Hochstein, Horst Saadhoff, Barbara Hoebink-Johann, Ursula Wieteck, Wilhelm Runtenberg, Siegfried Rosemann und Christina Schulte, v.lg Foto: hk

So werden die Mitglieder weiterhin die Seniorenbegleitung fördern wie auch die Musiktherapie und die Seniorengymnastik, an der auch die Bewohner des Service-Wohnens teilhaben können. Weiterhin sind dem Förderkreis Zuschüsse für den Urlaub vom Alltag und für Ausflüge gewiss. Auch nimmt er Anteil am Bewohneralltag und an den Feiertagen sowie an der Gestaltung der Hauszeitung.

Bei den öffentlichen Wahlen wurde der Vorstand komplett bestätigt. So bleiben Barbara Hoebink-Johann Vorsitzende, Christina Schulte ihre Stellvertreterin. Siegfried Rosemann bleibt Schatzmeister, Ursula Wieteck Schriftführerin. Als Beisitzer fungieren Horst Saad-hoff, Wilhelm Runtenberg und Alexandra Hochstein. Dem amtierenden Kassenprüfer Ingo Fricke steht nun Michael Meinel zur Seite.

Ebenfalls hatte der Vorstand den Wirtschaftsplan 2016 verabschiedet, der sich von dem des Vorjahres nicht unterscheidet.

Einen kurzen Überblick über die laufenden Aktivitäten gab Heimleiter Bernhard Sandbothe. Allgemein habe sich die Pflegesituation verschärft. „Wir haben immer mehr Menschen mit höheren Pflegestufen im Heim“, sagte er. Damit nehme die Verweildauer im Heim ab, weil immer mehr Bedürftige mit den niedrigen Pflegestufen zu Hause betreut würden. Verschärft werde der zur Zeit herrschende Fach-kräftemangel auch durch den zu erwartenden Anstieg der Demenzkranken.

Das Achatius-Haus bietet lediglich die so genannte eingestreute Kurzzeitpflege, die dann greift, wenn gerade ein Platz frei ist. Die Wartezeiten auf einen Heimplatz haben sich wesentlich reduziert. Bei der jungen Pflege sehe die Situation natürlich anders aus. Hier greifen alle Pflegestufen, die ab 2017 durch so genannte Pflegegrade ersetzt werden. Dann würden nicht mehr die Pflegeminuten zählen, sondern der Grad der Abhängigkeit des Bedürftigen. Hier ist das Achatius-Haus als Qualitätsprojekt bestens gerüstet.

Eingebunden ist auch das Beratungsbüro der ambulanten Pflege, weitere Betreuungstreffpunkte bieten das Cafe Wigbold und der Wolbecker Mittagstreff. Die neuen Service-Wohnungen an der Münsterstraße seien gut angenommen worden.

In St. Margareta an der Mondstraße werde bald eine Zwölfer-WG für junge Pflegebedürftige eingerichtet. Die junge Pflege in Wolbeck bleibt weiterhin bestehen. In diesem Jahr feiert das Achatius-Haus sein 15-jähriges Bestehen.

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