Fotoausstellung von Daphne Wu ist in der Bezirksverwaltung Südost zu sehen
Ein Symbol der Unendlichkeit

Münster-Wolbeck -

Einen Einblick in die Foto-Arbeiten von Daphne Wurzberger mit Künstleramen Wu, gewannen am Samstagmittag die Besucher und Besucherinnen der Vernissage in der Bezirksverwaltung Südost. „As Time goes by…“, so überschreibt die Wolbecker Künstlerin ihre Arbeiten. „Vergängliches geht, fundamentale Dinge bleiben.“

Sonntag, 22.05.2016, 00:05 Uhr

LandArt als Mittel zur Kommunikation zeigte die Künstlerin Daphne Wu in der Bezirksverwaltung Südost. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. August zu den normalen Öffnungszeiten zu sehen.
LandArt als Mittel zur Kommunikation zeigte die Künstlerin Daphne Wu in der Bezirksverwaltung Südost. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. August zu den normalen Öffnungszeiten zu sehen. Foto: hk

Wie zum Beispiel ihre Steine, die sie in den Sand zu einer Spirale komponiert hat. Später werden diese vom Meer umspült, und dennoch bleibt sie und sendet Kommunikationssignale aus. Die erste Spirale setzte Daphne Wu „an einem Kraftort“ an der Südküste Kretas zusammen. Sie wollte respektvolle Zeichen setzen, die Wertschätzung gegenüber den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde vermitteln.

„Spiralen sind ein altes Symbol der Unendlichkeit , wie etwa die DNS oder auch der Wasserstrudel“, sagte das Mitglied des Künstlerinnenforums Münsterland .

„Die Energien nahm ich mit“, sagte die 56-Jährige. Ihre verschiedenen „Kraftorte“ sind liegen auf Kreta, in Bottrop und im Wolbecker Tiergarten. Dort, „wo die Angel die Welt verzaubert“. Fotografien sind Zeuge dieser Basiskräfte, die uns tragen, sagt die Künstlerin.

„LandArt“ nennt Daphne Wu ihre Konzeptkunst. Mit einfachen Mitteln würden Energien ausgetauscht. Dabei knüpft die Verbindung mit dem Geist an Wu’s alte Arbeiten der „5-Elemente der chinesischen Philosophie“ an.

Es ist nunmehr die zweite Ausstellung in der Bezirksverwaltung Südost. Und darin liegt auch ein gewisses Selbstverständnis „Wir wollen nicht nur Verwaltungsstelle, sondern auch öffentlich sein“, sagte Friedel Stracke von der Bezirksverwaltung in seiner Begrüßungsrede.

► Die Ausstellung kann in der Bezirksverwaltung Südost, Münsterstraße 7, während der üblichen Öffnungszeiten bis zum 26. August besucht werden.

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