„Café Mini“ ist ein neues Angebot für junge Familien in Wolbeck
Spielen, Lernen, Austauschen

Münster-wolbeck -

Gemütlich wirkt die kleine Spielecke im Pfarrheim St. Nikolaus. Viele Mütter sitzen mit ihrem jüngsten Nachwuchs auf den blauen Turnmatten und tauschen sich aus. Die meist unter Einjährigen robben auf dem Boden, manche greifen nach den Bauklötzchen, die das Betreuerteam mitgebracht hat.

Dienstag, 11.10.2016, 00:10 Uhr

Mit Bauklötzen spielen und gleichzeitig andere Kinder kennen lernen – des können Kleinkinder ab sofort im „Café Mini“. Auch die Mütter haben die Möglichkeit, sich auszutauschen.
Mit Bauklötzen spielen und gleichzeitig andere Kinder kennen lernen – des können Kleinkinder ab sofort im „Café Mini“. Auch die Mütter haben die Möglichkeit, sich auszutauschen. Foto: hk

Es ist der Tag der Eröffnung des „Café Mini“, das aus einer Kooperation der Gemeinde St. Nikolaus Münster, der Diakonie Münster und dem Familienzentrum Wolbeck entstanden ist. „Als sich Christina Mahler von der Diakonie hier vorgestellt hatte, war schnell klar, dass ein Eltern-Kind-Café im Ort fehlt“, sagte Mitinitiator Richard Schu- Schätter. „Ein Angebot für Mütter, die noch in der Elternzeit sind“, so der Pastoralreferent.

Birgit Klaer , Leiterin der Kita am Schulzentrum und im Planungsteam, war sehr angetan, dass gleich zur Einweihung so viele Mütter mit ihren Kindern kamen.

Christina Mahler, Stadtteilkoordinatorin für „Frühe Hilfen“ in Wolbeck, sieht das Frühstück als ein niederschwelliges Angebot. Während des Vormittags bietet sie Unterstützung bei Fragen zur familiären Situation an, um die Frauen so früh wie möglich zu stärken, damit sich die Familie bestmöglich entwickelt.

Christina Mahler hat seit Januar ihr Konzept für Wolbeck erarbeitet. So werden die jungen Mütter mit einem Newsletter mit Informationen über die neuesten Angebote versorgt. Außerdem bietet sie eine Sprechstunde montags von 9 bis 11.30 Uhr in der Bezirksverwaltung, Raum 1, an. „Vieles läuft telefonisch, aber ich mache auch Hausbesuche, sagte Mahler.

Begleitet werden die Mütter an den Dienstagvormittagen von 9.30 bis 11.30 Uhr außerdem von Katrin Hülsen. Die Hebamme, die auch Rückbildungskurse anbietet, ist für Fragen zur Ernährung, zur Geschwister- und zur Schlafsituation offen. Denn viele Mütter seien unsicher, wie sie mit dem neuen Nachwuchs umgehen sollen.

Deshalb sei das Café Mini so wichtig. Hier können die Mütter ihre Erfahrungen austauschen. Auch dass ihre Kleinen mit älteren Kindern, meist bis zu drei Jahren, spielen können, ist ihnen wichtig. Das ist mit ein Grund für Carina Serries, hier zu sein. Ihre neuneinhalb Monate alte Anni genießt den Vormittag und nimmt Kurs auf ihre neuen Spielgenossen.

Dass die Kinderwagen im Foyer genügend Platz finden, ist ein weiterer Vorteil, auch das zur selben Zeit die Bücherei St. Nikolaus geöffnet hat.

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