Kulturamt hatte keine Bedenken
Jetzt kommt die Machbarkeitsstudie

Münster-Wolbeck -

Nach der Klärung des Containerstandortes gilt der Blick nun der geplanten baulichen Erweiterung des Wolbecker Schulzentrums.

Samstag, 07.01.2017, 10:01 Uhr

Auf dem Schulhof der Realschule, direkt vor dem Kunstwerk an der westlichen Giebelseite der Dreifachsporthalle werden die zweigeschossigen Container aufgestellt.
Auf dem Schulhof der Realschule, direkt vor dem Kunstwerk an der westlichen Giebelseite der Dreifachsporthalle werden die zweigeschossigen Container aufgestellt. Foto: na

Der Beschluss des Rates im Juni vergangenen Jahres, vier Fertigbauklassen auf dem Gelände des Wolbecker Schulzentrums bauen zu lassen, geschah vor dem Hintergrund, möglichst zügig der herrschenden Raumnot, die besonders an der Realschule und dem Gymnasiums besteht, Abhilfe zu schaffen.

Die Frage des Standortes der Container wurde im November dann endgültig geklärt, nachdem zuvor die Schulleitungen, Vertreter vom Amt für Immobilienmanagement und Architekt sich auf einem Ortstermin hatten einigen können: Die zweigeschossige Anlage wird in einem Bereich des Pausenhofs der Realschule an der westlichen Giebelseite der Dreifachsporthalle direkt vor dem Kunstwerk errichtet. Das Kulturamt hätte, so heißt es in der entsprechenden Vorlage der Verwaltung, keine Bedenken bei dieser Positionierung, „sofern sichergestellt ist, dass das Kunstwerk nach Rückbau beziehungsweise Umzug der Fertigbauklassen wieder unversehrt in Erscheinung tritt“.

Beim Finden eines geeigneten Standortes galt es aber, auch noch eine andere Prämisse zu berücksichtigen: Die zwar noch etwas in der Ferne liegenden, umfangreichen Baumaßnahmen zur Erweiterung der Raumkapazitäten am Schulzentrum durften in ihren Planungsmöglichkeiten nicht beeinträchtigt werden.

„Wir mussten schauen, dass wir uns nicht selber ein Bein stellen“, bringt Ludger Watermann , Abteilungsleiter beim Schulamt die Sache recht anschaulich auf den Punkt. Momentan sei man dabei, in Zusammenarbeit mit allen zuständigen Ämtern, mit den Schulleitungen und dem zuständigen Architekten eine Machbarkeitsstudie für die geplante große Baumaßnahme zu erstellen, so Watermann.

Es gehe konkret darum, die Räumlichkeiten so zu erweitern, dass bei den Schulen des Schulzentrums die derzeitige 9,5-Zügigkeit auf 11,5 Züge erhöht werden kann, so Watermann. Derzeit gibt es bei der Hauptschule zwei Parallelklassen, bei der Realschule drei, beim Gymnasium besteht eine 4,5- Zügigkeit.

Zunächst sei jetzt zu klären, was an Räumen gebraucht wird, so Watermann. „Wie sieht es bei den Ausbauoptionen mit der Statik aus, welche Baufelder stehen zur Verfügung? Gibt es die Möglichkeit, fachübergreifende Räumen einzurichten?“, gibt Watermann einen kleinen Einblick in den umfangreichen Fragenkatalog, mit dem sich die Verantwortlichen derzeit auseinandersetzen.

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