Erstmals ist eine Abendveranstaltung geplant
Gewerbeschau am Sonntag

Münster-Wolbeck -

Mitglieder des Gewerbevereins diskutierten über Vor- und Nachteile eines Sonntagstermins für die Gewerbeschau.

Mittwoch, 15.03.2017, 00:03 Uhr

Eine leere Pflanzkiste: nicht für Brandschutz-Pläne, sondern für eine weitere Kreativ-Aktion des Gewerbevereins..
Eine leere Pflanzkiste: nicht für Brandschutz-Pläne, sondern für eine weitere Kreativ-Aktion des Gewerbevereins.. Foto: anh

Die Gewerbeschau soll am 10. September 2017 stattfinden – so entschied es am Dienstag die Mitgliederversammlung des Veranstalters, der Gewerbeverein Wolbeck .

Die Mitglieder hatten vor dem Entscheid für den Sonntag unter anderem abgewogen, welche Konkurrenz-Veranstaltungen in Münster die Attraktivität einschränken könnten, einen Abstand zu den Sommerferien gewünscht und auch den Wunsch der Aussteller, die Dauer der Ausstellungszeit nicht zu kurz geraten zu lassen – für manches nur mit viel Aufwand mögliche Angebot lohne sich sonst der Aufwand nicht. Eine Rolle spielte auch der Wunsch, der Schau einen gemütlich ausklingenden Abend mit Gelegenheit zum Feiern folgen zu lassen.

Stattfinden soll die Gewerbeschau mitsamt Abendveranstaltung wie gehabt im Gewerbegebiet Wolbecker Windmühle, nicht, wie früher angedacht, im Ortskern. Ein Grund dafür sind Kostenersparnisse im Blick auf die Sicherheit: „… jetzt ist nach Nizza“, so Ralph Koschek , der Vorsitzende.

Der Wolbecker Weihnachtsmarkt liegt 2017 sehr kurz vor Heiligabend , was im Vorstand Sorgen weckt. Aber, so eine Kauffrau, die Leute würden ohnehin immer kurzfristiger Geschenke besorgen. „Ein bekannter Termin ist der beste Termin“, so Michael Meinel . Der Aufbau sei kein Problem, so auch Markus Jörissen vom Achatiushaus, in dessen Hof der Markt stattfindet: „Wir machen alles mit.“ Die Versammlung stimmte, wie gehabt, für das dritte Wochenende im Dezember.

Weitere kleinere Projekte werden vorbereitet, so ein Visitenkarten-Ständer in allen Mitgliedsunternehmen und die Plakatierung der Litfass-Säule an der Haltestelle „Sültemeyer“. Zum „Wolbecker Gutschein“ sagte Schmidt: „Der Verkauf läuft gut“. Angelaufen ist ein Projekt, das an die Bank-Aktion erinnert – diesmal können die Akteure mit Pflanzkisten kreativ werden.

Koschek dankte seinem Vorstand „für die konstruktive Zusammenarbeit“. Er hatte die Sisyphos-Arbeit für das Wolbecker Telefonbuch erläutert: Aus 7800 Einträgen mit je 72 Spalten mussten 3400 handhabbare gemacht werden. Die „als Medium antiquierte“ Publikation sei „heiß begehrt“, so Koschek. Einige Korrekturen sollen bei einer Neuauflage des Wolbeck-Plans enthalten sein.

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