Reiter und Gäste aus dem ganzen Münsterland beim Turnier des RV Wolbeck/ Auch Ingrid Klimke gestartet
Nachwuchs trifft Prominenz

Münster-Südost -

Spätestens dann, wenn am Samstagmorgen um acht Uhr in der Frühe der erste Reiter den Springplatz betritt, muss alles stimmen: Die Böden bieten den Pferden guten Halt, viele kleine Köstlichkeiten stehen in den Zelten am Springplatz bereit, und der ganze Hof ist ordentlich herausgeputzt und mit unzähligen Blumen geschmückt.

Montag, 15.05.2017, 00:05 Uhr

Besonders die Reiter vom gastgebenden Verein wurden für ihre guten Leistungen mit viel Applaus belohnt. Hier zu sehen: Liesa Schaller auf Zidane de Semilly.
Besonders die Reiter vom gastgebenden Verein wurden für ihre guten Leistungen mit viel Applaus belohnt. Hier zu sehen: Liesa Schaller auf Zidane de Semilly. Foto: Sandra Karthäuser

Das Turnier des Reitvereins (RV) St. Hubertus Wolbeck auf der Reitanlage Averkamp in Gremmendorf ist seit Jahren bei Reitern und pferdebegeisterten Zuschauern ein echter Höhepunkt. Bei bestem Sommerwetter genossen rund 500 Reiter und mehr als 1000 Gäste die tolle Atmosphäre rund um die großzügig angelegten Reitplätze.

Um für einen reibungslosen Ablauf und die richtigen Bedingungen für hochklassigen Sport zu sorgen, waren 100 Helfer nahezu rund um die Uhr im Einsatz. „Wir freuen uns, trotz der enormen Größe des Turniers mit 1000 Starts an nur zwei Tagen eine familiäre Atmosphäre zu bieten“, so der Vereinsvorsitzende Andreas Peters . Jeder einzelne Helfer bemühe sich um das Wohl von Pferden, Reitern und Besuchern aus Gremmendorf und Umgebung.

Besonders beliebt beim Publikum war der sportliche Höhepunkt der Veranstaltung am Sonntagabend. Zu den Springprüfungen der Klassen M** und S* kam sogar Olympiasiegerin Ingrid Klimke mit gleich drei Pferden vorbei. Sowohl seitens der anwesenden Reitsport-Prominenz, als auch von den vielen jungen Nachwuchsreitern wurden die Ritte der Olympia-Siegerin mit lautstarkem Applaus belohnt. Schließlich waren viele eigens gekommen, um Klimke als reiterliches Vorbild live zu erleben.

Auch die jüngsten Reiter standen besonders hoch im Kurs. Wer hier von der ersten Reihe aus zugucken wollte, musste sich schon lange im Voraus die besten Plätze sichern. „Der Aufwand für ein derartiges Turnier ist nicht zu unterschätzen“, so Peters. „Nach monatelangen Vorbereitungen vorab benötigen wir mit der tatkräftigen Unterstützung der Vereinsmitglieder zwei Tage zum Aufbauen.“ An den Turniertagen seien die ersten Helfer dann schon um fünf Uhr morgens auf den Beinen. Die harte Arbeit habe sich gelohnt: „Wir sind überwältigt von der Resonanz. Fast alle Reiter, die sich angekündigt hatten, sind auch gestartet. Das ist nicht selbstverständlich im Turniersport. Wir freuen uns, nach den eher kleineren Auflagen unseres Turniers in diesem Jahr mit einer Springprüfung der schweren Klasse endlich wieder zur Spitze der ländlichen Turniere zu gehören.“

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