Hundesportlerinnen des Vereins am Alten Postweg freuen sich über ein überaus erfolgreiches Jahr
Flip, Butch und Koby ganz oben

Münster-wolbeck -

„Seit wann sie sich mit Hunden beschäftigt?“ Claudia de Angelis muss überlegen. „So richtig seit etwa 18 Jahren“, erzählt sie. Aber auch vorher hatte sie stets mit den treuen Vierbeinern zu tun, denn ihr Vater war Jäger, und Hunde gehörten einfach zur Familie. In diesem Jahr hat die erfolgreiche Turnier-Hundesportlerin wieder jede Menge Preise „abgeräumt“. Und nicht nur sie: Gemeinsam mit Dominique Hunger und Beate Oertel gewann Claudia de Angelis diverse Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Die drei Vereinsmitglieder machten 2017 zu einem der erfolgreichsten Jahre des Hundesportvereins Münster am Alten Postweg. Sie schnitten höchst erfolgreich in den Sparten Agility und Turnierhundesport im In- und Ausland ab.

Mittwoch, 20.09.2017, 00:09 Uhr

Stolz ist der Hundesportverein auf die Teilnahme einer Mannschaft an den Vereinsdeutschen Meisterschaften. Zumal alle Generationen in dieser Mannschaft vertreten sind, sagt Claudia de Angelis (Mitte). Mit im Bild ist ihr Border Collie „Koby“, der auf Fotos für die Messe „Doglive“ in der Halle Münsterland wirbt. Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hat sich „Butch“ von Beate Oertel (re). Links im Bild die dritte im erfolgreichen Bunde: Dominique Hunger mit ihren Hunden.
Stolz ist der Hundesportverein auf die Teilnahme einer Mannschaft an den Vereinsdeutschen Meisterschaften. Zumal alle Generationen in dieser Mannschaft vertreten sind, sagt Claudia de Angelis (Mitte). Mit im Bild ist ihr Border Collie „Koby“, der auf Fotos für die Messe „Doglive“ in der Halle Münsterland wirbt. Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hat sich „Butch“ von Beate Oertel (re). Links im Bild die dritte im erfolgreichen Bunde: Dominique Hunger mit ihren Hunden. Foto: anh

„Agility ist eine rasante Hundesportart, bei der die Teams in möglichst schneller Zeit einen Hindernisparcours fehlerfrei durchlaufen müssen“, erläutert de Angelis. So ein Parcours bestehe, anders als bei dem für Pferde, außer aus Sprunghindernissen auch aus Geräten wie Wippe, Slalom und Tunnel. Der freilaufende Hund wird von seinem Teampartner Mensch nur durch akustische und optische Signale durch den Parcours geleitet.

„Turnierhundsport ist Leichtathletik mit dem Hund“, sagt Claudia de Angelis. Es gibt verschiedene Abteilungen, der Vierkampf ist die „Königsdisziplin“. Er besteht aus vier Einzeldisziplinen, die sich in der Wertung zu einem Gesamtergebnis addieren: Gehorsam, Hürdenlauf, Slalomlauf und Hindernisbahn. Beim Turnierhundesport sei das Besondere, dass auch dem Menschen sportlich alles abverlangt wird, da die Zeit erst stoppt, wenn Mensch und Hund im Ziel sind.

Claudia De Angelis wurde mit ihrem fünfjährigen Border Collie Coolcaipi Landesmeisterin im Agility. Und mit ihrem dreijährigen Border Collie Koby konnte sie in England Europameisterin für die Border Collies mit dem deutschen Team werden.

Dominique Hunger wurde mit ihrem dreieinhalbjährigen Hund Flip der Rasse Sheltie Bundessiegerin. Außerdem war sie mit Flip und ihrem zweiten Sheltie Frodo Teilnehmerin der Weltmeisterschaftsqualifikationsläufe in der Dortmunder Westfalenhalle.

Beate Oertel schließlich ist mit ihren beiden Schäferhunden überaus erfolgreich im Turnierhundesport. Mit dem vierjährigen belgischen Schäferhund Sundance und dem achtjährigen deutschen Schäferhund Butch ist sie amtierende Kreismeisterin und Vizekreismeisterin, Vizelandesmeisterin, und stand auch bei der Bundessiegerprüfung auf dem Treppchen.

Wie geht‘s weiter? Für Dominique Hunger und Beate Oertel geht es am Jahresende bei den jeweiligen Deutschen Meisterschaften noch einmal darum, die diesjährige Titelsammlung zu vervollständigen.

Als Polizeibeamtin und Mutter einer kleinen Tochter verzichtete Claudia de Angelis in diesem Jahr, trotz erfüllter Qualifikationsbedingungen, auf den Start bei weiteren Championaten. Etwas mehr Zeit hat sie nun, zusammen mit ihren Border Collies einem weitern Hobby zu frönen: Mehrmals pro Woche geht sie mit ihnen zum Schafehüten.

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