Name für neue Grundschule wird noch gesucht
Symbolischer Akt für Neustart

Münster-Wolbeck -

Es war ein symbolischer Akt für einen Neustart, der sich gestern am Grenkuhlenweg vollzog: der 1. Spatenstich für die neue Grundschule, die, so die Planungen, zum Schuljahr 2019 mit Leben erfüllt sein soll.

Freitag, 16.03.2018, 05:03 Uhr

Als massiver, zweigeschossiger Klinkerbau mit breiter Fensterfront präsentiert sich die künftige Grundschule in einer Visualisierung des Dortmunder Architekturbüros Lindner und Lohse. Zu Beginn des Schuljahres 2019 soll der Neubau in natura zu sehen sein.
Als massiver, zweigeschossiger Klinkerbau mit breiter Fensterfront präsentiert sich die künftige Grundschule in einer Visualisierung des Dortmunder Architekturbüros Lindner und Lohse. Zu Beginn des Schuljahres 2019 soll der Neubau in natura zu sehen sein.

Und es waren nicht wenige Spatenstiele, die ergriffen wurden und zwar exakt an der Stelle des späteren Eingangsbereichs der Schule: an der Spitze Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtrat Matthias Peck , dazu Vertreter des Architekturbüros Lindner und Lohse sowie Rats- und Bezirksvertreter aus Münster-Südost.

Als ein „gutes Zeichen in der Schulpolitik“ wertete Lewe den Neubau. Es sei seit Langem das erste Mal, dass wieder Geld in den Neubau einer Grundschule investiert werde. Und er erinnerte an die Zeit, als er noch Bezirksbürgermeister im Südosten war. In der Zeit von 1999 bis 2003 war das. Und das sei eine Zeit gewesen, in der Münster stagnierte. „An die Durchsetzung irgendwelcher Neubaupläne für Schulen war zu der Zeit, als ich Bezirksbürgermeister war, gar nicht zu denken“, erklärte Lewe.

Baufelder für die Schule und auch für die Sporthalle sind bereits abgesteckt. Es folgt auf dem gleichen Areal auch noch der Bau einer neuen Kita, mit dem im Mai begonnen wird, und Ausbau der angrenzenden Middeler Straße.

Rund zehn Millionen Euro wird die neue zweizügige Grundschule kosten. Es soll ein barrierefreier Massivbau mit einer hellgrauen Klinkerfassade werden. Im Obergeschoss sind acht Klassenräume untergebracht, im Erdgeschoss ist der Ganztagsbereich mit Schulküche vorgesehen.

Der Neubau wird auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So sehen die Planungen eine Photovoltaikanlage vor, die, so heißt es, bis zu 30 Prozent des jährlichen Energiebedarfs liefert. Ein offener Laubengang wird die Turnhalle mit der neuen Grundschule verbinden, die immer noch keinen Namen hat. Diverse Vorschläge fanden bislang wenig Zuspruch. Er soll nun gemeinsam von Lehrern, Schülern und Eltern im Rahmen eines pädagogischen Konzeptes erarbeitet werden.

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