Neujahrsempfang der CDU mit vielen lokalen Themenschwerpunkten
Verkehr als größte Herausforderung

Münster-Wolbeck -

Zu ihrem Neujahrsempfang begrüßte die Ortsunion Wolbeck der CDU am Freitagabend zahlreiche Gäste in der Gaststätte Kiepe. „Tierisch“ hatte es zugehen sollen, es kam aber anders. Als Gast-Referent war Münster neuer Zoo-Direktor Dr. Thomas Wilms vorgesehen gewesen, doch er war kurzfristig erkrankt.

Montag, 28.01.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 17:28 Uhr
Beim Neujahrsempfang aktiv: Petra Hensel-Stolz, Horst-Karl Beitelhoff, Susanne Schulze Bockeloh, Dietmar Tepper und Martin Peitzmeier. Foto: anh
Beim Neujahrsempfang aktiv: Petra Hensel-Stolz, Horst-Karl Beitelhoff, Susanne Schulze Bockeloh, Dietmar Tepper und Martin Peitzmeier. Foto: anh Foto: anh

Ratsherr Horst-Karl Beitelhoff hätte sich gefreut über Einzelheiten zum Masterplan für den Zoo. Aber auch die mit Glück gefundene Ersatz-Referentin hatte Tiere und insbesondere Schweine im Programm: Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. Darin ist sie Nachfolgerin von Ratsherr Heinz-Georg Buddenbäumer , der zu den Gästen zählte.

Vertreter einiger Vereine waren gekommen, Ralf Deipenwisch vom VfL und Stefan Langer sowie Karl-Heinz Schöbel vom TV Wolbeck, vom Bürgerforum Dieter Alke und Dr. Manfred Wienzek. Beitelhoff stellte alle Anwesenden persönlich vor, von Dietmar Tepper, Vorsitzender der Ortsunion, über seine Stellvertreterin Petra Hensel-Stolz bis hin zu Vertretern der Bezirksvertretung wie Oscar Lass, Franz-Josef Ruwe, Josef Schwegmann und Alf Rüdiger Kaßenbrock sowie den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Martin Peitzmeier.

Roter Faden in Beitelhoffs Ansprache war Münster als wachsende Stadt, die in ihrer Infrastruktur Schritt halten muss mit steigenden Ansprüchen.

Die York-Kaserne werde über 1800 Wohneinheiten bringen. Beitelhoff sah die Planung der Stadtverwaltung positiv, man könne jetzt „wirklich durchstarten“. Das für Wolbeck wichtige Wohngebiet auf dem ehemaligen Lancier-Gelände werde 200 Wohneinheiten bringen.

„Das erste Wohnprojekt ist mittlerweile im Rohbau: Wohnen für Alt und Jung mit 16 Parteien.“ Weiter Bauten seien südlich der Hiltruper Straße und auf dem Gelände von Westfalengas ins Auge gefasst. „Im Südosten werden sich in den nächsten acht bis zehn Jahren sieben- bis achttausend Bürger ansiedeln. Die größte Herausforderung ist das Verkehrsproblem.“ Das Reaktivieren der WLE-Trasse sei „eines der wichtigsten Beförderungsziele für die Zukunft“. Aber auch der Busverkehr, „den wir weiterhin in dieser Taktung halten wollen. Wenn wir Glück haben, wird die WLE 2023 bis 2024 ans Netz gehen.“

Eine neue Grundschule, zwei neue Kitas, eine Tankstelle mit Agravis-Markt, Sanierungs- und Anbau-Maßnahmen an der Nikolai-Grundschule, Maßnahmen am Schulzentrum und anderes mehr zählte Beitelhoff auf.

Der Kreisverkehr am Markt „nähert sich Gott sei Dank dem Ende“. K+K plane einen größeren Supermarkt mit bis zu 2000 Quadratmetern. Wichtig sei der Glasfaser-Ausbau: „Da müssen wir Druck machen.“ Auf der Bezirkssportanlage: „Für den VfL Wolbeck ist es wichtig, neue Kabinen, Sozialräume und Tagungsräume zu bekommen. Das sind Dinge, die sind ein Muss.“

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