Kinderkulturwerkstatt und Eichendorffschule kooperierten erneut
Frieden aus Sicht der Kinder

Münster-Wolbeck -

Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule waren hellauf begeistert, nachdem sie am Freitagmorgen im Foyer der Schule die Filmpremiere von „Streit schlichten, Frieden stiften“ erlebt hatten – kein Wunder: Bei allen Darstellern handelte es sich um Mitschüler.

Samstag, 09.02.2019, 07:00 Uhr
Viel Spaß hatten Kinder bei den Dreharbeiten und zeigten dabei auch großes Interesse. Ein neues Projekt für die Sommerferien ist bereits beantragt. Das Thema: „Als der Eisbär Plastik fraß.“
Viel Spaß hatten Kinder bei den Dreharbeiten und zeigten dabei auch großes Interesse. Ein neues Projekt für die Sommerferien ist bereits beantragt. Das Thema: „Als der Eisbär Plastik fraß.“ Foto: na

Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule waren hellauf begeistert, nachdem sie am Freitagmorgen im Foyer der Schule die Filmpremiere von „Streit schlichten, Frieden stiften“ erlebt hatten – kein Wunder: Bei allen Darstellern handelte es sich um Mitschüler. Die gehörten zu einer 13-köpfigen Gruppe, die sich seit den Sommerferien einmal in der Woche nachmittags getroffen hatte, unter der „Regie“ der Kinderkulturwerkstatt Mausifratz.

Bereits mehr als zehn Jahren besteht die Kooperation zwischen der Eichendorffschule und Mausifratz, die im Jugendförderplan des Landes ihren festen Platz hat. Jedes Projekt muss aber immer beantragt werden. „Und es macht immer wieder viel Spaß, hier in der Eichendorffschule zu arbeiten“, betont Medienpädagoge und Filmemacher Rudolf Gier-Seibert , der gemeinsam mit seiner Kollegin Sylvia Saldarriaga und Kira Langenhorst von der Eichendorffschule das Projekt leitete, wobei das Filmen und Schneiden ausschließlich in den Händen Gier- Seibert und Sylvia Saldarriaga lag. „Dafür waren die Kinder einfach noch zu klein“, lautete die völlig plausible Erklärung aller Beteiligten

In einzelnen Filmsequenzen setzten sich die Kinder mit dem Thema Frieden auseinander. Ein Thema, das sie selbst ausgewählt hatten. „Man spürte deutlich, wie wichtig dieses Thema auch für Kinder ist“, erklärte Gier-Seibert. Viele Ideen zum jeweiligen Inhalt kamen von ihnen. So das kleine Märchen „Ein Geschenk des Königs“, in dem drei kleine Prinzessinnen auf ihren Prinzen warten. „Ein Drehbuch gibt es nie“, sagt Gier Seibert. Die Kinder seien immer sehr spontan seinen Vorgaben gefolgt. Es gab es aber auch, dass manche Sätze richtig geübt werden mussten. Ein wichtiges medienpädagogisches Ziel werde so erreicht, nämlich sich zu äußern und das öffentlich, vor einer Videokamera. Selbstbewusstsein sollen die Kinder erlangen, was zum Beispiel der Schüler Annah schon deutlich demonstrierte, als er mit Nachdruck vor der Kamera sagte: „Ich finde es gut, wenn Kinder sich gut verstehen und für andere Kinder Vorbild sind.“

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