Nach gut zwei Jahren sollen die Bagger im Wolbecker Ortskern bald schweigen
Ende der Großbaustelle in Sicht

Münster-Wolbeck -

Kaum zu glauben, aber wohl wahr: Nach über zweijähriger Bauzeit mit viel Lärm, Staub und zahlreichen Sperrungen und Umleitungen, sollen im Wolbecker Ortskern die Bagger nun bald schweigen. „Anfang bis Mitte Mai werden wir das Projekt endgültig abschließen“, verspricht Egbert Hermann vom Tiefbauamt der Stadt Münster, der die Bauleitung vor Ort innehat. Dann könnten die Wolbecker ihren neuen Kreisverkehr und den direkt daneben liegenden verschönerten Marktplatz endlich in Gebrauch nehmen.

Mittwoch, 20.03.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 16:25 Uhr
Noch ist die Hiltruper Straße im Bereich des Kreisverkehrs in beide Richtungen gesperrt. Doch allmählich neigen sich die Baumaßnahmen dem Ende zu. Wenn das Wetter mitspielt, soll das Projekt Kreisverkehr/Marktplatz im Mai abgeschlossen sein.
Noch ist die Hiltruper Straße im Bereich des Kreisverkehrs in beide Richtungen gesperrt. Doch allmählich neigen sich die Baumaßnahmen dem Ende zu. Wenn das Wetter mitspielt, soll das Projekt Kreisverkehr/Marktplatz im Mai abgeschlossen sein. Foto: isa

Bis dahin ist noch immer einiges zu tun. Die Feinplanierung der Hiltruper Straße kurz vor dem neuen Kreisel ist in vollem Gange. Am Donnerstag und am Freitag soll die Asphaltdecke aufgebracht werden. „Sofern das Wetter mitspielt, werden wir am Dienstag (26. März) die Straßensperrung vorerst aufheben“, kündigt Egbert Hermann an. Dann könnten die Autofahrer den Ortskern zunächst wieder ungehindert in alle Richtungen passieren.

Am Mittwoch (27. März) kann dann der Busverkehr wieder seine normale Linienführung aufnehmen. Auch die Bushaltestelle an der Hiltruper Straße, nahe des neuen Kreisverkehrs, wird dann wieder in Betrieb gehen. Auf dem Marktplatz müsse noch etwa ein Drittel der Fläche neu erstellt werden, so Egbert Hermann. Diese Arbeiten seien aber mit keinerlei Verkehrsbeeinträchtigungen verbunden, versichert er.

Die letzte Etappe des Bauprojekts „Kreisverkehr/Marktplatz“ wird sich dann in den Osterferien abspielen. Dann ist noch einmal mit einer schwierigen Phase zu rechnen: „Wir müssen zum Abschluss alle vier Kreisverkehrsarme asphaltieren, die auf das Zentrum des Platzes zulaufen“, so Egbert Hermann. Dazu sei eine komplette Sperrung des Ortskerns notwendig, „und zwar in alle Richtungen“. Dicht seien dann die Hiltruper Straße (auch seitlich des Marktplatzes), die Franz-von-Waldeck-Straße und die Straße Am Berler Kamp. Ein Durchkommen gebe es nur über die Umgehungsstraße.

„Für diesen massiven Eingriff in den innerörtlichen Verkehr haben wir bewusst die Osterferien ausgewählt, in denen es bekanntlich weniger Berufsverkehr gibt“, so der Bauleiter. Die Sperrung soll in der zweiten Osterferienwoche, also vom 23. bis 26. April erfolgen. Anschließend bleiben nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen. Mit einer Fertigstellung bis spätestens Mitte Mai würde das Tiefbauamt sogar letzte eigene Prognosen übertreffen, in denen grob vom „Sommer 2019“ die Rede war.

In einer ersten Reaktion zeigte sich vor allem der Vorsitzende des Wolbecker Gewerbevereins, Ralph Koschek „hoch erfreut“. Die Gewerbetreibenden hatten, mehr noch als die Anlieger, unter der Dauerbaustelle gelitten. Viele hatten sehr starke Einkommenseinbußen hinnehmen müssen. Die Öffnung des Ortskerns werde heiß ersehnt. Koschek weist jedoch ausdrücklich daraufhin, dass „bei allen Belastungen die Kommunikation mit der Verwaltung gut geklappt“ habe. „Wie haben immer zeitnah Anworten auf Fragen und Anregungen erhalten.“

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