CDU-Ratsherr Horst Karl Beitelhoff mahnt bei Stadt Entwicklungskonzept der Sportanlage an
Die Duschen waren kein Problem

Münster-Wolbeck -

Die Kacheln funkeln und blitzen, als wären sie neu, die Wände erstrahlen in hellem weiß: Die Umkleidekabinen der Sportanlage am Brandhoveweg stehen kurz vor der Beendigung ihrer Sanierung, die erst am Montag (25. März) begonnen hatte und am Freitag (29. März) abgeschlossen sein soll.

Mittwoch, 27.03.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 17:48 Uhr
Frisch herausgeputzt präsentieren sich die Umkleidekabinen der Sportanlage am Brandhoveweg.
Frisch herausgeputzt präsentieren sich die Umkleidekabinen der Sportanlage am Brandhoveweg. Foto: na

Die Kacheln funkeln und blitzen, als wären sie neu, die Wände erstrahlen in hellem Weiß: Die Umkleidekabinen der Sportanlage am Brandhoveweg stehen kurz vor der Beendigung ihrer Sanierung, die erst am Montag (25. März) begonnen hatte und am Freitag (29. März) abgeschlossen sein soll. Die Maßnahmen waren zwar nicht sehr aufwändig. Deren Ergebnis wird die regelmäßigen Nutzer – in erster Linie die Fußballer des VfL Wolbeck – sicher freuen.

Auf der Sitzung des Sportausschusses der Stadt Münster am 31. Januar hatte CDURatsherr Horst Karl Beitelhoff auf den außerordentlich schlechten Zustand der Umkleidekabinen hingewiesen, der zwar schon seit längerer Zeit bekannt gewesen sei, aber zuletzt durch einen sehr extremen Schimmelbefall noch unakzeptabler geworden sei, erklärte Beitelhoff.

Das befand dann auch das Sportamt, das bei einer Überprüfung der Örtlichkeiten zu der Überzeugung kam, dass nicht nur der gesamte Duschbereich einer gründlichen Reinigung unterzogen werden müsse. Auch Malerarbeiten seien dringend erforderlich. Zudem, so Sportamtsleiter Michael Willnath, wurden die Grundleitungen des Gebäudes mit einer Kamera befahren.

Andie Generalüberholung der Umkleidekabinen, die nach Auskunft des Amtes für Immobilienmanagement der Stadt Münster rund 5500 Euro kostet, schließt sich eine Messung der Raumluft an. Rechtzeitig zum Wochenende, wenn der Spielbetrieb läuft, sollen, das versicherten die Handwerker gestern ausdrücklich, die Maßnahmen abgeschlossen sein. Mit Blick auf den Stand der Dinge am Mittwoch scheint das sicher möglich zu sein.

Erfreulicherweise habe die Verwaltung in diesem Fall sehr kurzfristig reagiert, erklärt Beitelhoff. Und er erinnert in diesem Zusammenhang noch einmal an das Entwicklungskonzept für die Bezirkssportanlage, das schon seit langer Zeit die Planungen sowohl in der Bezirksvertretung als auch bei den Vereinen beschäftigt. Konkret gehe es dabei um den seit geraumer Zeit als Sportentwicklungsfläche ausgeschriebenen, unbebauten Bereich am Twenhövenweg hinter dem ehemaligen Hof Buddenbäumer und einer östlich angrenzenden Fläche.

Vorgesehen sind Erweiterungsflächen sowohl für den VfL Wolbeck als auch für den TV Wolbeck. „Bei beiden Vereinen ist aufgrund ihrer Mitgliedsstärke eine Ausdehnung unbedingt erforderlich. Das ist schon seit Jahren bekannt, und es sollte nun endlich die Möglichkeit einer Umsetzung gegeben werden“, mahnt Beitelhoff in Richtung Verwaltung.

Der VfL Wolbeck hofft auf einen neuen Rasenplatz und zusätzliche Räumlichkeiten. Der TV Wolbeck sei vor kurzem etwas vorgeprescht, als er bereits durchkalkulierte fertige Planungen für den Bau eines neuen „Haus des Sports“ vorgelegt habe, so Beitelhoff und ergänzt nachdrücklich: „Jetzt ist endlich die Verwaltung am Zuge“.

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