Musikschule Wolbeck bestätigt Marita Nover als Vorsitzende / Ausblick in die Zukunft
Ideenreichtum bleibt gefragt

Münster-wolbeck -

Die Bilanz der Auftritte von Ensembles der Musikschule fiel umfangreich aus bei der Jahreshauptversammlung der Musikschule Wolbeck am Dienstagabend in der Gaststätte Kiepe. Und dies wolle man aufrechterhalten, so Knud Krautwig, seit dem Vortag neuer Schulleiter der als Verein organisierten Musikschule.

Mittwoch, 03.04.2019, 18:10 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 17:00 Uhr
Ein teils erneuerter Vorstand: Bernd Rückl (v.l.), Marita Nover, Dieter Dierkes, Meike Becker, Jutta Rückl und Elisabeth Lappe-Köhler.
Ein teils erneuerter Vorstand: Bernd Rückl (v.l.), Marita Nover, Dieter Dierkes, Meike Becker, Jutta Rückl und Elisabeth Lappe-Köhler. Foto: anh

Bei den Vorstandswahlen kandidierte Marita Nover erneut als erste Vorsitzende und wurde für ein Jahr wiedergewählt. Denis Brandt kandidierte nicht mehr als zweiter Vorsitzender. Es kandidierte die bisherige Beisitzerin Jutta Rückl. Sie wurde ebenso einstimmig gewählt wie Schatzmeister Bernd Rückl und Schriftführerin Elisabeth Lappe-Köhler. Über das Amt des Beisitzers in die Abläufe und Aufgaben des Vorstands hinein zu schnuppern, dieser Aufgabe stellen sich Meike Becker und Dieter Dierkes.

Die Musikschule sei ein „kleines mittelständisches Unternehmen“, sagte Nover mit Blick auf das Budget von einer halben Million. „Mal so eben“ sei dies nicht erledigt. Die Aufgaben seien konsequent und zeitnah zu erledigen. „Man braucht schon zwei bis drei Jahre, um Begriffe und Zusammenhänge zu verstehen.“ Mitglieder für die Arbeit im Vorstand zu gewinnen, so der Lehrer Ben Bönniger, werde „immer schwieriger“. Und wenn man keinen Vorsitzenden mehr finde, werde es eng mit der Vereins-Struktur“.

Nover umriss auch die Herausforderungen an den neuen Leiter der Musikschule. Sie „auf einem guten breit gefächerten Stand zu halten, immer auch neuen Anforderungen, aktuellen Standards und musikalischen Strömungen gerecht zu werden und dabei das Ganze, die Menschen und die Finanzen nicht aus dem Blick zu verlieren, erfordert Engagement, Ideenreichtum und so manches Mal auch viel Geduld.“

Für das 30-köpfige Lehrerkollegium sprach Ben Bönniger dem Vorstand seinen Dank aus. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, so Nover, sei konstruktiv. Stadt und Land fördern die Musikschule. „Für die nächsten Jahre haben wir weiterhin Handlungssicherheit, wenn auch auf niedrigem Finanzniveau.“ Die größten Einnahmen erzielt der Verein aus den Beiträgen der Mitglieder. Deren Zahl ist mit 363 etwa gleich geblieben. Unterrichtet werden 670 Schüler, davon 115 Erwachsene. „Über 300 Schüler und Schülerinnen engagieren sich in unseren Ensembles.“ Bei den beliebtesten Instrumenten ist die Gitarre am Klavier vorbeigezogen. Für die Kooperation, insbesondere mit den Grundschulen, sucht die Musikschule noch eine weitere Kraft.

Vorfreude äußerten mehrere Teilnehmer der Versammlung mit Blick auf das „Frühlingskonzert“ am Samstag um 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum. Viele machten mit, so Krautwig, und es seien neue Klänge zu hören.

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