Benefizkonzert des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises in der Gartenbauschule
Mehr Gerechtigkeit, weniger Armut

Münster-Wolbeck -

Am Sonntag veranstaltete der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (ÖWK) ein großes Benefizkonzert in der Gartenbauschule. Vorher wurde der ÖWK-Vorsitzende Christoph Roer vom Bürgerforum ausgezeichnet.

Montag, 08.04.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 17:50 Uhr
Für seine Verdienste zeichneten Dieter Alke (r.) und Dr. Dieter Barth (l.) den ÖWK-Vorsitzenden Christoph Roer aus.
Für seine Verdienste zeichneten Dieter Alke (r.) und Dr. Dieter Barth (l.) den ÖWK-Vorsitzenden Christoph Roer aus. Foto: hk

Eine hervorragende Bühne hatten die Vorstandsmitglieder des Bürgerforums gefunden, um den Vorsitzenden des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises (ÖWK), Christoph Roer , vor großem Publikum mit der Wolbecker Silbermünze auszuzeichnen. Viele Projekte seien auf den unermüdlichen Einsatz Roers zurückzuführen, sagte der zweite Vorsitzende des Bürgerforums, Dr. Dieter Barth . Er verwies etwa auf die Tischlerwerkstatt, die bereits 1996 in Ecuador aufgebaut und realisiert wurde und in der seitdem Generationen von Handwerkern ihre Ausbildung erfuhren.

Der ÖWK, der am Sonntagnachmittag zum zweiten Benefizkonzert in die Gartenbauschule einlud, setzt ein Zeichen vielfältiger internationaler Zusammenarbeit. Ein Erfolgsmodell ist das Schulbauprojekt in dem vom Erdbeben heimgesuchten Nepal. Hier konnte der Wiederaufbau von insgesamt elf Schulen im Sommer 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Mehr als 2000 Jungen und Mädchen erhalten so eine gesicherte Schulbildung bis zur zehnten Klasse.

Mehr Gerechtigkeit und weniger Armut in der Welt zu schaffen, sei ein Anliegen des ÖWK, dessen Arbeit auf vielen Schultern liege, so Barth. Nun stehen weitere Projekte in Nigeria und Indien unter dem Motto „Partnerschaft mit Gesicht“ an.

Für das Indienprojekt „Hilfe für HIV-infizierte und aidskranke Waisen des Calvary Chapel Trust“ konnte der ÖWK drei Musikformationen gewinnen, die am Sonntag ehrenamtlich vor ausverkauften Rängen spielten. Es war ein buntes Potpourri aus Beat, Pop und Jazz. So wusste die neunköpfige A-Cappella Gruppe „Soul Food“ mit schwungvollen Evergreens wie „I get a kick out of you“ oder „For the longest time“ das Publikum zu verzaubern.

Bei dem Duo „Lenny + Römer“ ging es lateinamerikanisch zu, während die „Dandys“ für das heimische Publikum alte Bekannte waren. Sie boten eine bunte Mischung, angefangen vom frühen Beat der 1960er Jahre bis zur Folklore zum Mitsingen. „Wir sind seit fast fünfzig Jahren dabei“, sagte Dieter Kemmerling, der sich mit seiner Band bald auf Norddeutschland-Tournee begibt.

Wer sich für an Tibet angelehnte Kunst interessierte, konnte sich im Foyer der Gartenbauschule die ausgestellten Werke von Astrid Sapion ansehen.

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