„Eine wirklich desolate Situation“
Archiv der Bruderschaft beschädigt

Münster-Wolbeck -

Den Zustand des Archivs der Achatius-Nikolai-Bruderschaft beschrieb Rolf Linnemann so: „Eine wirklich desolate Situation.“ Feucht und schimmelig seien die Akten gewesen, vieles wurde entsorgt.

Mittwoch, 24.04.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 25.04.2019, 19:00 Uhr
Leiteten die Mitgliederversammlung der Achatius-Nikolai-Bruderschaft: (v.l.) Ulrich Fischer, Ludger Haves, Bernd Hilgensloh, Willi Horstrup und Gerhard Herbst.
Leiteten die Mitgliederversammlung der Achatius-Nikolai-Bruderschaft: (v.l.) Ulrich Fischer, Ludger Haves, Bernd Hilgensloh, Willi Horstrup und Gerhard Herbst. Foto: hk

Nun lagert das Archiv im ersten Stockwerk des ZiBoMo-Museums, trocken. Linnemann hätte sich einen geschichtsträchtigeren Ort gewünscht, das Torhaus des Drostenhofes, aber er ist keine Option, wie Franz-Pius Graf von Merveldt während der Jahreshauptversammlung klarstellte. Schließlich stimmten die über hundert Mitglieder im Krug Sültemeyer über den künftigen Verbleib des Archivs ab. Es bleibt im ZiBoMo-Museum, auch wenn die Besucher dann die Treppe nehmen muss.

Um die Frage, wie für eine christliche Bruderschaft die Ausgestaltung der religiösen und kirchlichen Pflichten aussehen wird, wird sich künftig ein Ausschuss bemühen. Im nächsten Jahr werden die Mitglieder des Ausschusses einen entsprechenden Bericht vorlegen.

Diskutiert wurde das Übertrittsalter der „Nikoläuse“ in die Achatius-Bruderschaft. Angedacht wurde die Hochsetzung des Alters von 35 auf 40 Jahren. Dabei ging es auch um die Jungkönigswürde. Allerdings wurde der Antrag nicht weiter diskutiert.

Als Kassenprüfer für das Jahr 2020 wurden Werner Reisener und Guido Teupe gewählt. Ihr Stellvertreter ist Stefan Bernzen.

Am 30. April ab 19 Uhr werden die Wappen an den aufgestellten Maibaum an der Feuerwehrwache gehängt. Inzwischen sei auch das Emblem der Bruderschaft fertig gestellt worden. Anschließend findet die Maifeier in dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr statt.

Im Mai werden bis zu 50 bleibende Fahnenträger an den Gebäuden im Ortskern angebracht, die Firma Forsthove stellt den Hubsteiger.

Am 9. Juni steigt im Vorfeld des Schützenfestes die traditionelle Bierprobe im Krug Sültemeyer. Das Schützenfest selbst findet vom 14. bis 18. Juni im Busch statt. Musikalisch begleiteten werden die Schützen vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wolbeck, dem Blasorchester Ascheberg und am Partyabend von der Band „Road Drivers“.

Auch nach der Schließung der offiziellen Mitgliederversammlung durch den Ersten Scheffer Bernd Hilgensloh war der frühe Abend noch nicht vorbei, auch dank des ersten Fasses Bier, das traditionsgemäß die beiden Könige Uli Fischer und Mirco Warnick gespendet hatten.

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