Ein besonderes „Dankeschön“
„Es ist ein ganz besonderes Angebot“

Münster-Wolbeck -

17 Helferinnen und Helfer des „Wolbecker Mittagstreffs“ waren zu dessen zehnjährigem Bestehen am Dienstagnachmittag im Café des Achatiushauses der Alexianer zusammengekommen – und niemand von ihnen arbeitete. Denn diesmal waren sie eingeladen, als Gäste des Betreibers des Altenheims, der Alexianer.

Mittwoch, 08.05.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 16:26 Uhr
Danke für das große Engagement sagten dem „Wolbecker Mittagstreff“ im Achatiushaus für die Alexianer Stefan Dransfeld (l.) und Norbert Sandbothe.
Danke für das große Engagement sagten dem „Wolbecker Mittagstreff“ im Achatiushaus für die Alexianer Stefan Dransfeld (l.) und Norbert Sandbothe. Foto: anh

17 Helferinnen und Helfer des „Wolbecker Mittagstreffs“ waren am Dienstagnachmittag im Café des Achatiushauses der Alexianer zusammengekommen – und niemand von ihnen arbeitete. Denn diesmal waren sie eingeladen, als Gäste des Betreibers des Altenheims, der Alexianer. Zudem waren auch die regelmäßigen Genießer des Mittagstreffs eingeladen.

Zum zehnjährigen Bestehen des Mittagstreffs, den die Ehrenamtlichen organisieren, war auch der Regionalgeschäftsführer der Alexianer gekommen, Stefan Dransfeld . Als erster dankte dem Team Norbert Sandbothe , Leiter des Achatiushauses. Etwa 20 000 Arbeitsstunden kämen wohl zusammen bei den Arbeiten für den zweimal wöchentlich stattfindenden Mittagstreff, so Sandbothe. Eine Zahl, die Gabriele Knuf für das Helferteam bestätigte. Willkommen sind dabei die Bewohner der altengerechten Wohnungen im Achatiushaus und Wolbecker Bürger, die dieses Angebot anspricht. Start war am 5. Mai 2009, erinnerte sich Knuf. „Es ist ein ganz besonderes Angebot“, sagte Sandbothe, und die Vertrautheit und Zuwendung zeigte sich auch bei dieser Feier. „Das Schönste ist hier immer das Zusammensein“, so Sandbothe nach den rund 1000 Mittagstreffs, „und der Karamell-Pudding“.

Gefördert wird der Treff von der Magdalenen-Hospital-Stiftung. Der Treff sei „ein schöner weiterer Baustein zu dem, was wir als Alexianer seit vielen Jahren in Wolbeck tun“, sagte Dransfeld. Er kenne kein anderes Beispiel, wo „eine Einrichtung so zum Teil eines Ortsteils geworden ist.“

Das ehrenamtliche Engagement sei hier außergewöhnlich, bestätigte der Regionalgeschäftsführer später, als er schon eine Grillschürze angezogen hatte, um sich mit Sandbothe abzuwechseln. Dabei dachte er auch an den Förderkreis Achatius-Haus.

Musikalisches Engagement zeigten bei der Jubiläumsfeier die Mitarbeiterinnen des Hauses,Anke Flender, Mechtild Otte, Sabine Schöne, Andrea Schlüter, zusammen mit der Musiktherapeutin Gerlinde Kersting. Sie stellten ein kleines Musical auf die Beine, von der Küchenarbeit anno dazumal, als man noch eine „Herrschaft“ hatte, bis zu modernen Zeiten, in denen „Alexa“ gern Auskunft gibt, wo man sich ein veganes Mahl für Überraschungsgäste kommen lassen kann.

Vor dem Gang zum reichlich bestückten Buffet haben die Gäste im vollen Saal bereits einige Lieder gesungen und das schönste war mit Sicherheit, das nach der Melodie von „Auf der schwäb‘schen Eisenbahn“ mit dem Text gesungen wurde: „Hilfsbereit und aufgeschlossen, voll Elan, stets unverdrossen, Damen, viere an der Zahl, sorgen für Seniorenmahl.“ Ein nettes „Dankeschön“.

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