Die Initiative „skate-aid“ macht Station in Wolbeck
Skaten lernen bei den Profis

Münster-Wolbeck -

Viele Räder rollten am Donnerstag auf einen Teil des Parkplatzes der Aldi-Filiale an der Münsterstraße – aber keine Autos, sondern Skateboards. Denn gemeinsam mit Aldi-Nord veranstaltete die „skate-aid“-Initiative einen Skateboard-Workshop für Kinder und Jugendliche.

Donnerstag, 13.06.2019, 18:00 Uhr
Bei den ersten versuchen wurde er noch festgehalten, später ging es dann bereits ohne die Unterstützung von Skateboard-Profi Niklas Laser: Tom, acht Jahre alt, probiert die Minirampe auf dem Parkplatz an der Münsterstraße aus – zufällig an seinem Geburtstag.
Bei den ersten versuchen wurde er noch festgehalten, später ging es dann bereits ohne die Unterstützung von Skateboard-Profi Niklas Laser: Tom, acht Jahre alt, probiert die Minirampe auf dem Parkplatz an der Münsterstraße aus – zufällig an seinem Geburtstag. Foto: anh

Eine Minirampe hat „skate-aid“ aufgebaut, außerdem kleine Sprungschanzen, und natürlich muss man erst einmal auf flachem Grund erste Erfahrungen sammeln. Skateboards brauchten die Interessierten nicht mitzubringen, die konnte man sich bei den Aktiven von „skate aid“ leihen oder im Rahmen einer Sonderaktion beim Discounter kaufen: das Modell habe man gemeinsam mit Skater-Legende Titus Dittmann entwickelt, erklärt der Leiter Immobilien und Expansion von Aldi-Nord aus Greven. Zufällig sei er mit Dittmann bei der IHK Münster ins Gespräch gekommen. Der Workshop in Wolbeck war der einzige im gesamten Bereich von Aldi-Nord.

„Wie verlagere ich meinen Schwerpunkt? Wie hole ich Schwung?“ Grundlegendes wolle man den Kindern und Jugendlichen vermitteln, Tipps zur Sicherheit geben – und dann könne man zu Hause weiterüben, erklärt Maik Giersch, Geschäftsführer bei „skate-aid“. Dabei gehe um Spaß und auch um ein gesteigertes Selbstwertgefühl, weil man etwas gelernt habe. Oder um den Abbau von Berührungsängsten zwischen Kindern verschiedener Milieus. Das treibt die Initiative auch zu dauerhaften Projekten in Ländern wie Namibia, Mozambique oder Syrien – dorthin fahre er demnächst zu einem neuen Skate-Park.

Einige Meter weiter legt ein weiteres Geschwisterpaar Ellbogenschützer, Handgelenkschützer und Knieschützer an. Der Junge, sechs Jahre alt, hat schon Erfahrungen mit einem Freund gesammelt, seine sechsjährige Schwester lässt sich nun mitreißen, erzählt ihre Mutter, die mit den Kindern für den Workshop extra aus Handorf nach Wolbeck gekommen ist. „Auf geht‘s, Lotte!“

Kurz vor drei Uhr ist es schon ordentlich voll auf dem umfunktionierten Parkplatz. Dabei läuft in den Schulen noch der Ganztag.

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